Wenn Zäune mehr verbinden als abgrenzen
Wer an einen Zaun denkt, denkt zuerst an eine Grenze. Bei Alpsteinzaun ist diese Sichtweise zu kurz gegriffen. Das Unternehmen baut nicht einfach Abschlüsse. Es gestaltet Übergänge, Räume und Zugänge. Es schafft Strukturen, die Menschen Orientierung geben, Tiere schützen, Betriebe sichern und Veranstaltungen überhaupt erst möglich machen. Dass ausgerechnet ein Zaunbauer seit vielen Jahren zu den Partnern des Longines CSIO St.Gallen gehört, passt deshalb besser, als es auf den ersten Blick scheint.
Im Gründenmoos, wo vom 4. bis 7. Juni wieder Weltklasse-Springsport, Gastfreundschaft und Ostschweizer Festkultur zusammenkommen, braucht es weit mehr als einen perfekt präparierten Rasen, starke Pferde und internationale Reiter. Wege müssen geführt, Bereiche abgegrenzt, Zugänge kontrolliert und sensible Zonen geschützt werden. Genau hier kommt Alpsteinzaun ins Spiel. Das Unternehmen stellt dem Longines CSIO St.Gallen Zäune und Tore zur Verfügung und leistet damit einen unscheinbaren, aber unverzichtbaren Beitrag.
Die Partnerschaft besteht schon seit vielen Jahren
In den vergangenen Jahren wurde die Zusammenarbeit stetig ausgebaut. Aus der Bereitstellung von Infrastruktur ist ein Engagement geworden, das sportliche Sichtbarkeit, Regionalität und persönliche Verbundenheit verbindet. Alpsteinzaun darf Zäune bauen, ist mit einem gebrandeten Hindernis im Parcours sichtbar, übernimmt ein Patronat über eine eigene Prüfung und tritt als Nationenhost auf. Damit ist das Unternehmen nicht nur Lieferant, sondern Teil der CSIO-Familie.
Diese Nähe zum Anlass kommt nicht von ungefähr. Die Geschichte von Alpsteinzaun begann am 1. Februar 2000 auf der «Blumenranch» der Familie Graf in Niederbüren. Was Hans und Vreni Graf damals aufbauten, entwickelte sich zu einem Unternehmen mit fester Basis, regionaler Ausstrahlung und eigener Handschrift. 2005 wurde die Halle in Arnegg übernommen. Seither ist der Standort an der Bächigenstrasse das Zuhause des Unternehmens, während die Blumenranch bis heute ein fast ebenso wichtiger Ort für die Familie Graf ist, mit eigenen Pferden, Hofladen und dem beliebten «Kafi Black».
Ein wichtiger Meilenstein folgte Ende 2017 mit dem Auftritt unter dem Namen Alpsteinzaun + Tor. Noch bedeutender war der Generationenwechsel im Jahr 2023: Per 1. März übergaben Hans und Vreni Graf die Geschäftsleitung der Alpsteinzaun AG und der Alpsteintor AG an Livia Graf und Manuel Enzler. Hans Graf bleibt als Inhaber und «Chief of Zaun» eine prägende Figur.
Heute zeigt sich Alpsteinzaun als Unternehmen, das handwerkliche Erfahrung mit zeitgemässer Beratung verbindet
Am Hauptstandort in Arnegg können Kunden Material, Pfosten, Tore, Gitter und Zubehör direkt ab Lager kaufen oder kurzfristig bestellen. Im Mustergarten werden Lösungen sichtbar und greifbar. Dort geht es um Materialien, Formen, Höhen, Farben und Details, die man anschauen, anfassen und vergleichen kann.
Das Angebot reicht von klassischen Zäunen über Sicht- und Lärmschutzwände bis zu Toranlagen, Absperrsystemen und Antrieben. Alpsteinzaun plant und realisiert Lösungen für Heim und Garten, Tierhaltung, Industrie und Sicherheit. Die Alpsteintor AG ergänzt das Angebot mit spezialisierten Toranlagen und Absperrsystemen, inklusive Beratung, Planung, Installation, Service, Wartung und Reparatur. Ein 24/7-Störungsdienst gehört ebenfalls dazu.
Dass diese Unternehmenskultur zum Longines CSIO St.Gallen passt, liegt auf der Hand. Der CSIO ist ein Anlass, der Präzision und Emotion verbindet. Auf dem Platz entscheiden Zentimeter, Timing und Vertrauen. Hinter den Kulissen zählen Verlässlichkeit, Tempo und Erfahrung. Dieselben Eigenschaften sind im Zaun- und Torbau gefragt. Ein Tor muss öffnen, wenn es soll, und schliessen, wenn es muss. Ein temporärer Aufbau für einen Grossanlass muss sicher, schnell montiert und dem Gelände angepasst sein.
Die Zusammenarbeit zwischen Alpsteinzaun und dem CSIO ist deshalb mehr als Sponsoring
Sie ist eine Partnerschaft aus der Praxis heraus. Das Unternehmen bringt Material, Erfahrung und ein Gespür für Abläufe ein. Der CSIO bietet im Gegenzug eine Bühne, auf der diese Leistung sichtbar wird: durch Hospitality, beschriftete Zäune, das eigene Patronat, das gebrandete Hindernis im Parcours und die Rolle als Nationenhost. Diese Form des Engagements passt zu einem Unternehmen, das gerne anpackt, aber nicht laut auftreten muss, um Wirkung zu erzielen.
Ein schönes Zeichen dieser Verbundenheit war das Schlussessen für die Helfer des CSIO im Herbst 2025 in der Blumenranch der Familie Graf. Dort, wo die Erfolgsgeschichte von Alpsteinzaun einst begann, trafen sich jene Menschen, die den Anlass mit ihrer Arbeit tragen. Es war ein stimmiger Kreis: die Wurzeln des Unternehmens, die Helfer des Turniers und die Partnerschaft zwischen zwei Ostschweizer Institutionen, die beide von Verlässlichkeit, Einsatzbereitschaft und persönlicher Nähe leben.
Für das Arnegger Unternehmen ist der CSIO auch eine Möglichkeit, die Marke in einem Umfeld zu zeigen, das ideal zu Alpsteinzaun passt. Pferdesport hat viel mit Sicherheit, Gefühl und Respekt vor dem Raum zu tun. Stallungen, Weiden, Zugänge, Zuschauerbereiche und Parcours funktionieren nur, wenn Grenzen intelligent gesetzt werden. Gute Zäune fallen nicht immer auf. Aber man merkt sofort, wenn sie fehlen. Genau diese Selbstverständlichkeit macht die Arbeit von Alpsteinzaun aus.
Text: Stephan Ziegler
