50 Jahre Berit Klinik

«Ein Alltag ohne Schmerzen ist das grösste Geschenk»

«Ein Alltag ohne Schmerzen ist das grösste Geschenk»
Cla Neuhaus
Lesezeit: 3 Minuten

Cla Neuhaus über seine beidseitige Hüftoperation, den Heilungsprozess und das Gefühl, gut aufgehoben zu sein.

«Ich bin Jahrgang 1971 und arbeite als Schreiner in Ramosch. Seit Jahren hatte ich Schmerzen in beiden Hüften, die mich zunehmend im Alltag eingeschränkt haben – beim Arbeiten, Gehen und Schlafen. Ich wusste, dass eine Operation unausweichlich sein würde. Auf die Berit Klinik aufmerksam gemacht hat mich mein Kindheitsfreund Peder Koch. Er sprach voller Begeisterung von seiner Arbeit dort, und so vereinbarte ich einen Termin. Schon beim ersten Gespräch spürte ich: Hier bin ich am richtigen Ort.

Von Anfang an fühlte ich mich ernst genommen. Mir wurde alles klar und verständlich erklärt – von der Vorbereitung über die Operation bis zur Nachsorge. Ich hatte keine offenen Fragen und konnte mich ganz auf das Wesentliche konzentrieren: gesund werden. Mein behandelnder Arzt, Dr. med. Paul-Michael Bodler, vermittelte mir grosses Vertrauen. Ich entschied mich, beide Hüften gleichzeitig operieren zu lassen – ein grosser Schritt, aber rückblickend genau der richtige.

Als ich nach der Operation aufwachte, war ich überrascht, wie gut ich mich fühlte. Ich spürte sofort, dass der Eingriff gelungen war. Schon nach kurzer Zeit konnte ich erste Fortschritte machen. Die Betreuung durch das ganze Team war aussergewöhnlich – von der Pflege über die Physiotherapie bis hin zu den Ärzten. Alle arbeiteten Hand in Hand, respektvoll, ruhig und professionell. Dieses Zusammenspiel gab mir Sicherheit und das Gefühl, in den besten Händen zu sein.

«Was mich besonders beeindruckt hat, war die Atmosphäre in der Klinik.»

Was mich besonders beeindruckt hatte, war die Atmosphäre in der Klinik. Trotz aller Professionalität fühlte ich mich fast wie in einer grossen Familie. Jeder wusste, was zu tun war, und trotzdem blieb immer Zeit für ein freundliches Wort oder ein Lächeln. Auch organisatorisch lief alles reibungslos: keine langen Wartezeiten, keine Hektik – stattdessen Ruhe, Struktur und eine klare Kommunikation.

Die Genesung verlief schneller, als ich es mir je erhofft hätte: Schon nach kurzer Zeit konnte ich wieder selbstständig aufstehen und gehen. Ich war erstaunt, welche Fortschritte mein Körper in so kurzer Zeit machte – besonders, weil beide Hüften gleichzeitig operiert wurden. Dieses Erlebnis hat mir gezeigt, wie erstaunlich die Regenerationskraft des Körpers ist, auch wenn man zwischendurch Zweifel hat. 

In dieser Zeit habe ich gelernt, geduldig mit mir selbst zu sein. Heilung ist kein gerader Weg, aber sie ist möglich – und sie beginnt im Kopf. Zu merken, wie man Schritt für Schritt wieder Vertrauen in den eigenen Körper fasst, ist ein unbeschreiblich gutes Gefühl.

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Heute bin ich schmerzfrei und kann wieder alles tun, was mir wichtig ist: arbeiten, wandern, lachen, leben. Ein Alltag ohne Schmerzen ist das grösste Geschenk, das man bekommen kann. Ich kann wieder all das geniessen, was ich zuvor vermeiden musste. Diese neu gewonnene Lebensqualität erfüllt mich mit tiefer Dankbarkeit.»

Wenn mich jemand nach der Berit Klinik fragt, sage ich: «Ich habe mich dort immer bestens aufgehoben gefühlt, und der Verlauf hätte nicht besser sein können.» Das ist keine Floskel, sondern ehrliche Überzeugung.

Zum Jubiläum wünsche ich der Berit Klinik, dass sie ihren besonderen Geist bewahrt – dieses Zusammenspiel aus medizinischer Exzellenz, Menschlichkeit und echter Fürsorge. Ich bin dankbar, dass ich meine Gesundheit an einem Ort zurückgewinnen durfte, an dem man nicht nur operiert, sondern wirklich begleitet wird.»

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