Die hello 21 von Lista Office LO

Das Zepter selbst in die Hand genommen

Das Zepter selbst  in die Hand genommen
Christian Mehling ist CEO der Lista Office LO mit Hauptsitz in Degersheim
Lesezeit: 4 Minuten

Christian Mehling ist CEO der Lista Office LO mit Hauptsitz in Degersheim und Produktionswerken ebenda, in Arnegg und in Volketswil.  Da alle internationalen Büro- und Fachmessen coronabedingt ausgefallen sind, organisierte LO vom 20. bis 24. September auf dem Lista-Areal in Degersheim eine Messe mit dem Namen hello 21. Mit durchschlagendem Erfolg.

Christian Mehling, Sie haben mit der hello 21 kurzerhand selbst eine Messe organisiert, weil alle internationalen Fachmessen ausgefallen sind. An wen hat sie sich gerichtet und was gab es zu sehen?
In unseren Produktions- und Lagerhallen in Degersheim organisierten wir eine 2500 m2 grosse, viertägige Büromöbel-Ausstellung mit professionellen Messeständen. Ausgestellt wurden die verschiedensten Produkte unserer 24 Büromöbel-Geschäftspartner und von uns. Zu sehen waren multifunktionale Büroeinrichtungen vom Designtisch mit intelligentem Schliesssystem und farblich assortiertem Stuhl über schalldichte Sitzungs- und Telefonkabinen bis hin zu Spezialanfertigungen für besondere Kontroll- oder Überwachungsaufgaben. Unsere Zielgruppen waren bisherige und mögliche neue Kunden, die allesamt persönlich angesprochen und eingeladen wurden.

Wann hatten Sie die Idee zur hello 21?
Die Idee einer gemeinsamen Messe entstand im Lockdown, als wir uns untereinander und mit den Kunden nurmehr online unterhalten konnten. Uns allen fehlte der persönliche Kontakt und der soziale Austausch. Diesen Austausch wollten wir durch die hello 21 wieder aufleben lassen.

Und weshalb haben Sie dazu auch Mitbewerber eingeladen?
Bei den Mitbewerbern handelte es sich ausschliesslich um Kooperationspartner, mit denen wir am Markt seit Jahren erfolgreich zusammenarbeiten. Als Lista-Office-Gruppe verfolgen wir den Anspruch eines Gesamtanbieters, der den Kunden umfassende Lösungen unterbreitet. Für diese Strategie ist es selbstverständlich, dass wir für die vielfältigen Erfordernisse an moderne Büros mit den besten Marken der Branche dauerhaft zusammenarbeiten.

Wie zufrieden sind Sie mit der ersten  hello 21?
Sehr zufrieden! Die mehr als 1000 Besucherinnen und Besucher brachten zum Ausdruck, dass es für viele Menschen ein echtes Bedürfnis war, Innovationen wieder «live» sehen, anfassen und ausprobieren zu können. Wir hörten allseits nur Positives. Nach diesen schönen Erfahrungen prüfen wir, solche Messen auch zukünftig auf die Beine zu stellen. Der Erfolg war einfach überwältigend.

Wie war die Akzeptanz als 3G-Anlass?
Die Corona-Auflagen waren streng, ermöglichten aber einen allseits sicheren und umgänglichen Besuch. Wir konnten wegen der Schutzauflagen zwar nur eine «B to B»-Messe veranstalten, wir sind aber froh, dass eine solche überhaupt möglich war. Sie fand bei unseren Geschäftspartnern und Kunden  grossen Anklang.

 

«Unsere Showrooms können auch nach der Messe jederzeit ohne Schwellenangst besucht werden.»

Was hat die Besucher vor allem interessiert?
Starkes Interesse lösten designmässige und technische Innovationen, die neuen Arbeitswelten in den Büros der Zukunft sowie moderne Lösungen für das immer dynamischer werdende Büroumfeld aus

«Die über 1000 Besucher zeigten, dass es für viele ein Bedürfnis war, Innovationen wieder ‹live› zu sehen.»

Wie waren die Feedbacks der Aussteller?
Sie hatten Freude, endlich wieder Kunden und Kollegen persönlich begrüssen und beraten zu dürfen. Soweit ich informiert bin, würden bei einer neuerlichen Durchführung alle Geschäftspartner wieder teilnehmen. Das zeigt, dass es ihnen bei uns gut gefallen hat.

Wo sehen Sie die Vorteile einer physischen Messe gegenüber reinen Online-Angeboten?
Einfache Standardmöbel können sehr wohl online bestellt werden. Wenn es aber um zukunftsorientierte Büroeinrichtungen und damit verbundene, ganzheitliche Lösungen geht, ist der persönliche Eindruck, das Ausprobieren, das Begutachten, das Anfassen sowie die Beratung vor Ort von besonderer Bedeutung. Insofern wird es, trotz online-Angeboten, weiterhin Ausstellungen und Messen geben. Deshalb führen wir an 14 Orten in der Schweiz auch entsprechende LO-Showrooms.

Und was ist der Vorteil einer «Hausmesse» gegenüber der Präsenz an einer Fachmesse?
Hier in Degersheim konnten wir unseren Kunden auch einmal die Produktion und unsere eigenen Bürowelten zeigen. Der Blick hinter die Kulissen − in unsere Büros, Sitzungsräume und Werkstätten − empfanden viele als äusserst lehr- und aufschlussreich. Die Idee der Messe war aber eine andere: Weil nirgendwo in Europa Fachmessen durchgeführt wurden, nahm die Lista Office LO das Zepter in die Hand. Das war das Einmalige und Spezielle an dieser Ausstellung.

Wissen Sie schon, ob der Erstausgabe in Zukunft weitere folgen?
Wir warten noch die Antworten unserer Kunden und Aussteller ab und schauen dann weiter. An uns soll es nicht liegen!

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«Als Lista-Office-Gruppe verfolgen wir den Anspruch eines Gesamtanbieters, der umfassende Lösungen unterbreitet.»

Sie konnten Kunden, Geschäftspartner und Branchenkollegen monatelang nur per  Bildschirm treffen. Wie wichtig war Ihnen persönlich, diese wieder einmal «live» zu treffen?
Sehr wichtig, es war der ausschlaggebende Punkt, die Messe überhaupt auf die Beine zu stellen. Das Ziel wurde vollends erreicht. Zudem konnten viele Kunden ohne lange Anreise bei uns wie auch bei unseren nationalen und internationalen Geschäftspartnern vorbeischauen. Schneller und näher geht es nicht. Zumal hier in der Ostschweiz üblicherweise keine Büro-Fachmessen angeboten werden.

Lista Office LO hat ihre eigenen Büros als Anschauungsobjekte ausgestaltet und zeigt damit die Bandbreite des Angebots. Können Interessierte nach wie vor in Degersheim neue Bürowelten in Echt erkunden, auch wenn die Messe nun vorbei ist?
Jederzeit! Wir freuen uns über jeden Besuch. Wer interessiert ist, soll uns kontaktieren und einen Termin mit uns vereinbaren. Unsere unterschiedlich ausgestatteten Bürowelten vermitteln viele Ideen. Gleiches gilt auch für unsere Showrooms. Sie können immer ohne Schwellenangst besucht werden.

Eine Frage beschäftigt mich noch: Wie sieht das Verhältnis Lista Erlen und Lista Degersheim genau aus – wenn ich richtig informiert bin, haben die beiden Unternehmen ausser dem Namen (und natürlich der Herkunft) nichts mehr gemeinsam, oder?
Richtig, das ist so. Beide Unternehmen wurden durch die Familie Lienhard gegründet, aufgebaut, geführt und international verankert. Die Familie zog sich aber in den letzten Jahren aus beiden Unternehmen zurück. Die Lista in Erlen produziert vor allem Lager- und Betriebseinrichtungen. Wir entwickeln, produzieren und verkaufen als Lista Office LO Büromöbel sowie vollends ausgestattete Büros.

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