Prix SVC Ostschweiz 2026 geht an Tisca
Rund 750 geladene Gäste aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft trafen sich am 5. März in der Olmahalle 2.1 in St.Gallen zur Verleihung des Prix SVC Ostschweiz. Der Anlass gilt als einer der wichtigsten Treffpunkte der regionalen Wirtschaft und rückt alle zwei Jahre herausragende KMU ins Zentrum. In diesem Jahr fiel die Wahl der Jury auf die Tisca Tischhauser AG. Das unabhängige Unternehmen positioniert sich als Komplettanbieterin für textile Lösungen.
«Ich übertreibe sicher nicht, wenn ich sage, die Freude ist grenzenlos. Vielen herzlichen Dank allen Beteiligten», sagte Tisca-Geschäftsleitungsmitglied Andreas Tischhauser sichtlich gerührt, nachdem er den Preis in Empfang genommen hatte. Angesichts der Vielzahl starker Unternehmen in der Ostschweiz sei es ein besonderes Gefühl, zu den Besten zu gehören, erklärte er im Gespräch mit Moderator Marco Fritsche.
Tradition und Innovation
Die 1940 gegründete Gruppe beschäftigt rund 400 Mitarbeiter und produziert vorwiegend in der Schweiz. Zum Sortiment gehören Teppichböden, Vorhänge, Möbel- und Dekorationsstoffe sowie textile Beläge für Anwendungen im Sport, im Transport und in Innenräumen. Die Stärke von Tisca liegt in der Vielfalt und Flexibilität der Produkte – von Serienfertigungen bis zu handgewebten Teppichen und individuellen Einzelstücken.
Gleichzeitig hat sich das Unternehmen strategisch weiterentwickelt und neue Anwendungsfelder erschlossen. Die Verbindung von traditionellem Handwerk, industrieller Fertigung und Innovation bildet die Basis für die internationale Wettbewerbsfähigkeit.
Der Präsident der Expertenjury Andrea Fanzun ehrte die Siegerin in seiner Laudatio und hob ihre Leistungen hervor. «Tisca ist der lebende Beweis, dass die Textilbranche in der Ostschweiz keineswegs ausgestorben ist. Im Gegenteil: Das zu 100 Prozent familiengeführte Unternehmen gilt als international erfolgreicher Komplettanbieter von Textilien und hat sich in der ‹Hartbodenbelagsphase› neu erfunden.
Seither gehört eine neue Generation von Fussballrasen ebenso zum Sortiment wie innovative Textilien mit Zusatzeigenschaften wie Akustikgardinen sowie antimikrobielle oder drucksensitive Textilien.» Die Jury würdigte insbesondere die konsequente Weiterentwicklung des Geschäftsmodells und die Fähigkeit, sich in einem anspruchsvollen Marktumfeld immer wieder neu zu positionieren.
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Treffpunkt der Ostschweizer Wirtschaft
Der SVC zeichnete mit dem Prix SVC Ostschweiz zum zwölften Mal vorbildliche KMU aus. Die diesjährige Preisverleihung bot den Gästen Einblicke in das vielfältige Unternehmertum der Region.
Christoph Zeller, OK-Präsident des Prix SVC Ostschweiz, sagte: «Die Finalisten 2026 repräsentieren die Vielfalt und Leistungsfähigkeit der Ostschweizer KMU-Landschaft. Sie stehen exemplarisch für unternehmerische Kontinuität, Innovationswillen und regionale Verankerung.»
Ein Interview mit Andreas Tischhauser und Infos zu den weiteren Preisträgern finden Sie auf den nachfolgenden Seiten.
Text: Patrick Stämpfli
Bild: Rebekka Grossglauser
