ASTAG-OFL-Generalversammlung zu Gast im «Ländle»
Text: pd/stz.
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Traditionell trafen sich die Mitglieder, Gäste und Sponsoren bereits ab 08.15 Uhr zum Begrüssungskaffee mit Gipfeli. Die neuesten Modelle der verschiedenen LKW-Hersteller standen vor dem Saal am Lindaplatz in Schaan parkiert, wo sie von den rund 230 ankommenden Teilnehmern bestaunt wurden.
Zum Start der Versammlung richteten der Gemeindevorsteher Daniel Hilti und der Leiter des liechtensteinischen Strassenverkehrsamtes, Thomas Banzer, einige Worte an die Anwesenden. Verbandspräsident René Steiner blickte in seinem Jahresbericht auf ein ereignisreiches Jahr 2025 zurück.
Die statutarischen Geschäfte, insbesondere die Jahresrechnung 2025 und das Budget 2026, wurden ohne Diskussionen oder Gegenstimmen gutgeheissen. In diesem Jahr mussten sieben neue Delegierte gewählt werden, welche die Sektion Ostschweiz/FL an der jährlichen Delegiertenversammlung vertreten. Alle vorgeschlagenen Kandidaten wurden einstimmig für dieses Amt gewählt. Den Zurückgetretenen wurde für ihren Einsatz gedankt und ein Präsent überreicht.
Nach einer kurzen Pause überbrachte ASTAG-Direktor Reto Jaussi die neuesten Informationen aus der ASTAG-Zentrale. Dabei informierte er über den aktuellen Stand der Verhandlungen zur Weiterentwicklung der LSVA. Zur grossen Freude fällte der Nationalrat in der Session erste Beschlüsse und folgte darin in grossen Teilen den Anliegen der ASTAG.
Zudem stellte er das Branchenprogramm «InCharge» vor, welches finanzielle Unterstützung für Mitglieder mit KMU-Grösse bei der Planung und Umsetzung von E-Ladestationen gewährt. Letztlich warb Jaussi für eine neue App, über die bestehende Ladeinfrastrukturen anderen ASTAG-Mitgliedern gegen Bezahlung zur Verfügung gestellt werden können.
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Als Abschluss der Generalversammlung referierten Daniel Dietsche, Rheinbauleiter, und Bernhard Valenti, Projektleiter Hochwasserschutzprojekt Rhesi, über das 2 Milliarden teure Jahrhundertprojekt am Rhein mit 20 Jahren Bauzeit.
Nach einem geschichtlichen Rückblick auf die Rheinregulierungen und Zukunftsszenarien zum Schadenspotenzial visualisierte Valenti die baulichen Massnahmen zur Erhöhung des Hochwasserschutzes und zur Renaturierung des Flusslaufs. Die gigantischen Ausmasse des Vorhabens und die Komplexität mit den verschiedenen Ansprüchen, die es zu berücksichtigen gilt, liessen die Anwesenden einige Male staunen.
Beim anschliessenden Apéro und Mittagessen hatten die Mitglieder und Gäste nochmals Zeit, ihr Netzwerk zu pflegen und die Generalversammlung in gemütlicher Atmosphäre ausklingen zu lassen.