St.Gallen

«preXcon» macht Präzisionstechnik erlebbar

«preXcon» macht Präzisionstechnik erlebbar
Die preXcon versteht sich als neuer Branchen-Hotspot der Präzisionstechnik in der Ostschweiz
Lesezeit: 4 Minuten

Die neue Fachveranstaltung preXcon nimmt weiter Form an: Vom 3. bis 5. November 2026 bringt die Olma Messen St.Gallen AG in der St.Galler Kantonalbank Halle Fachwissen, Innovationen und industrielle Praxis aus der Präzisionstechnik zusammen. Das Programm basiert auf sechs Schwerpunktthemen und elf klar strukturierten Sessions. Fachbesucher können ihren Messebesuch gezielt nach ihren Interessen und Fragestellungen zusammenstellen.

Text: pd/stz.

Die preXcon ist ein neues Veranstaltungsformat der Olma Messen St.Gallen AG für den Innovations- und Technologietransfer in der Präzisionstechnik. Sie setzt am Anfang der Wertschöpfungskette der High-Tech-Industrie an und verbindet eine Fachausstellung mit interaktiven Formaten im Fachkongress. Der Marktplatz zeigt konkrete industrielle Anwendungen, der Content Hub liefert die fachliche Einordnung. Dadurch verknüpft die preXcon theoretisches Wissen mit praxisnahen Lösungen.

Mit den nun definierten Schwerpunktthemen und Sessions erhält das inhaltliche Profil der neuen Fachveranstaltung ein klares Gesicht. Im Zentrum stehen Technologiefelder, die die High-Tech-Industrie aktuell prägen und in den kommenden Jahren weiter an Bedeutung gewinnen dürften.

Sechs Schwerpunktthemen geben Orientierung

Die sechs Schwerpunktthemen wurden in enger Abstimmung mit Partnern aus Forschung und Industrie definiert. Sie greifen zentrale Entwicklungen der Branche auf und bilden die inhaltliche Grundlage der preXcon. Dazu gehören «Optik, Photonik und Elektronik», «Präzisionsfertigung und Messtechnik», «Produktionsmanagement», «Digitale Transformation und Anwendung von Künstlicher Intelligenz», «Innovation, Business und Wachstum» sowie «Industrielle additive Fertigung».

Innerhalb dieser Themenfelder bilden elf Sessions das Kernprogramm der preXcon. Sie vertiefen konkrete Fragestellungen aus Forschung und Industrie und machen diese für Fachbesucher direkt erlebbar. Jede Session startet im Content Hub, dem Fachkongress der preXcon. Dort wird ein Thema fachlich eingeordnet und vertieft. Im Anschluss zeigen Aussteller auf dem Marktplatz konkrete Anwendungen aus der industriellen Praxis.

Zu den Sessions gehören unter anderem «Photonics4Fabrication», «Precision Manufacturing», «Precision Measurement», «Engineering Intelligence», «New Space Economy» sowie «Additive Manufacturing». Damit spannt die preXcon den Bogen von der optischen Präzisionsfertigung über intelligente Produktion und künstliche Intelligenz bis hin zu Raumfahrt, skalierbaren Gesundheitslösungen und industrieller additiver Fertigung.

«Wer Innovationen vorantreiben will, kommt an der preXcon nicht vorbei. Die Kombination aus Fachausstellung und Fachkongress ist einzigartig und ermöglicht es den Fachbesuchenden, relevante Inhalte gezielt zu vertiefen und direkt in den Austausch mit der industriellen Praxis zu treten», sagt Manuel Zoller, Messeleiter der preXcon.

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Manuel Zoller
Manuel Zoller

Individuelles Programm nach Themen

Der Besuch der preXcon folgt einer klaren Logik. Pro Tag können die Fachbesucher jeweils eine Session am Vormittag und eine am Nachmittag besuchen. Dadurch lässt sich der Aufenthalt individuell zusammenstellen, abgestimmt auf konkrete Interessen, technische Fragestellungen und unternehmerische Herausforderungen.

«Die preXcon setzt dort an, wo echte Innovation entsteht: an der Schnittstelle von Forschung und industrieller Anwendung. Sie schafft den zentralen Raum, in dem aus Ideen konkrete Lösungen für die High-Tech-Industrie werden», sagt Prof. Dr. Knut Siercks, Departementsleiter Technik der OST – Ostschweizer Fachhochschule.

Gerade für Unternehmen aus der Präzisionstechnik, dem Maschinenbau, der Mikrotechnik, der Medizintechnik, der Automatisierungstechnik sowie der Luft- und Raumfahrt entsteht damit eine Plattform, die fachliche Tiefe mit konkretem Marktzugang verbindet. Die preXcon richtet sich an Fachkräfte, Entwickler, Ingenieure, Unternehmer, Forscher und Entscheidungsträger, die sich gezielt mit den nächsten technologischen Entwicklungsschritten auseinandersetzen wollen.

Starke Partner aus Forschung und Industrie

Die preXcon wurde von den Olma Messen St.Gallen entwickelt und wird in enger Zusammenarbeit mit Partnern aus Forschung und Industrie umgesetzt. Zu ihnen zählen unter anderem die OST – Ostschweizer Fachhochschule, das Centre Suisse d’Electronique et de Microtechnique SA, das Forschungs- und Innovationszentrum Rheintal, RhySearch, der Switzerland Innovation Park Ost, die Hochschule Luzern, Next Industries, Swissphotonics, die Swiss Additive Manufacturing Group von Swissmem sowie weitere Fachorganisationen.

Diese Partner gestalten den Content Hub und die inhaltliche Ausrichtung der Sessions mit. Damit soll sichergestellt werden, dass die behandelten Themen nicht nur technologisch relevant, sondern auch industriell anschlussfähig sind.

Die Auswahl der Sessions erfolgt bereits beim Ticketkauf. Tickets sind ab sofort unter prexcon.ch/tickets erhältlich. Die Premiere der preXcon findet vom 3. bis 5. November 2026 in der St.Galler Kantonalbank Halle statt.

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Die elf Sessions im Überblick

Im Schwerpunktthema «Optik, Photonik und Elektronik» stehen die Sessions «Photonics4Fabrication: Licht als Schlüsselinstrument für die industrielle Präzisionsfertigung» sowie «Precision4Health: Von präziser Messtechnik zu skalierbaren Gesundheitslösungen» auf dem Programm. Partner sind unter anderem die OST – Ostschweizer Fachhochschule, der Sensor Innovation Hub, das Centre Suisse d’Electronique et de Microtechnique und Swissphotonics.

Das Themenfeld «Präzisionsfertigung und Messtechnik» umfasst die Sessions «Precision Manufacturing: Technologien für die Fertigung von morgen» mit RhySearch sowie «Precision Measurement: Enabler für leistungsfähige Fertigungsprozesse» mit der OST – Ostschweizer Fachhochschule.

Im Bereich «Produktionsmanagement» geht es um «Effizienzsteigerung durch intelligente Fertigung», «Lean. Digital. Green.: Ganzheitliche Transformation für nachhaltige Wettbewerbsfähigkeit» sowie «Resiliente Lieferketten in unsicheren Zeiten: Strategien für Industrie und Technologie». Beteiligt sind die OST – Ostschweizer Fachhochschule sowie die Universität St.Gallen mit dem Institut für Produktions- und Supply Chain Management.

Das Schwerpunktthema «Digitale Transformation und Anwendung von Künstlicher Intelligenz» wird mit der Session «Engineering Intelligence: Wie Künstliche Intelligenz Engineering- und Produktionsprozesse neu definiert» vertieft. Partner sind die OST – Ostschweizer Fachhochschule, die Hochschule Luzern und Next Industries.

Im Bereich «Innovation, Business und Wachstum» stehen die Sessions «New Space Economy: Politik und Wirtschaft im strategischen Austausch» sowie «Von der Idee zum Impact: Wie aus Innovation erfolgreiches Business wird» im Zentrum. Partner sind die Parlamentarische Gruppe Luft- und Raumfahrt sowie der Switzerland Innovation Park Ost.

Das Thema «Industrielle additive Fertigung» wird mit der Session «Additive Manufacturing: Vom Hype zur industriellen Realität» aufgegriffen. Partner ist die Swiss Additive Manufacturing Group von Swissmem.

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