«preXcon» nimmt Form an
Text: pd/stz.
Mit der preXcon entsteht in der Ostschweiz eine neue Plattform für den Innovations- und Technologietransfer in der Präzisionstechnik. Unternehmen aus den Bereichen Optik, Messtechnik, industrielle Fertigung und Komponentenentwicklung haben ihre Teilnahme an der ersten Ausgabe bestätigt und prägen den Marktplatz der Veranstaltung.
Die preXcon richtet sich gezielt an Akteure entlang der gesamten Wertschöpfungskette – von Forschung und Entwicklung über Präzisionsfertigung bis zur Messtechnik. Zu den bestätigten Ausstellern zählen unter anderem die FMA Mechatronic Solutions AG, Maxon Motor AG, Mettler-Toledo GmbH, Mikrop AG sowie Leica Geosystems BU Polymeca. Ergänzt wird das Ausstellerfeld durch weitere Unternehmen aus Oberflächentechnik, Mikrotechnik, Automatisierung und Digitalisierung.
Carsten Metzger, Co-CEO und CSO der FMA Mechatronic Solutions AG, betont: «Die preXcon vereint genau jene Bereiche, die für uns zentral sind: Mechatronik, Präzision und praxisnahe Entwicklung. Sie passt perfekt zu unserem Bedarf an einer Plattform, die theoretisches Wissen mit praxisbezogenen Anwendungen verbindet.»
Content Hub als inhaltliches Herzstück
Ergänzt wird der Marktplatz durch den Content Hub, der als Fachkongress das inhaltliche Zentrum der preXcon bildet. Der Content Hub greift aktuelle Forschungsergebnisse und technologische Fragestellungen auf und verbindet industrielle Praxis mit angewandter Forschung. Die Inhalte entstehen in enger Zusammenarbeit mit der OST – Ostschweizer Fachhochschule sowie weiteren Partnern aus der angewandten Forschung.
Im Fokus stehen unter anderem die Themen Ideation, Precision Manufacturing und Measurement, AI in Engineering und Automation, Precision Photonics Systems, Smart Production sowie Quantum-Anwendungen. Ziel ist es, neue Perspektiven für Produktion, Qualitätssicherung und industrielle Prozesse aufzuzeigen und den Wissenstransfer zwischen Forschung und Industrie zu fördern.
Auch aus Sicht der Industrie trifft dieser Ansatz den Bedarf. Marco Näf, Area Sales Manager der Maxon Switzerland AG, erklärt: «Die preXcon macht die Innovationskraft der D-A-CH-LI-Region sichtbar. Forschung, Industrie und Wirtschaft kommen hier zusammen. Für Maxon bietet die preXcon eine ideale Plattform, um als Partner im Bereich Antriebstechnik und technische Keramik unsere Stärken einzubringen und gemeinsam Zukunftslösungen zu entwickeln.»
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Klares Profil und praxisnaher Fokus
Für Messeleiter Manuel Zoller ist die Entwicklung eindeutig: «Dass führende Unternehmen ihre Teilnahme bestätigt haben und die zentralen Zukunftsthemen klar definiert sind, zeigt, dass die preXcon den Nerv der High-Tech-Industrie trifft.» Der Fokus liege bewusst auf Relevanz und praxisnahen Inhalten für die Branche.
Getragen wird die preXcon von einem starken Netzwerk aus Verbands-, Forschungs- und Wissenspartnern. Dazu zählen unter anderem die OST – Ostschweizer Fachhochschule, das Centre Suisse d’Electronique et de Microtechnique SA (CSEM), das Forschungs- und Innovationszentrum Rheintal (RhySearch), der Switzerland Innovation Park Ost, Swissmem, das Swiss Technology Network (swissT.net) sowie die Ostschweizer Industrie- und Handelskammer. Weitere Forschungs- und Innovationspartner aus der D-A-CH-LI-Region unterstützen den Wissens- und Technologietransfer der Präzisionstechnik.
Neues Veranstaltungsformat am Anfang der Wertschöpfungskette
Mit der preXcon entwickeln die Olma Messen St.Gallen AG ein neues Veranstaltungsformat, das bewusst am Anfang der Wertschöpfungskette der High-Tech-Industrie ansetzt. Die Plattform verbindet eine Fachausstellung mit interaktiven Formaten im Content Hub und schafft damit eine enge Verzahnung von theoretischem Wissen und praxisbezogener Anwendung. Ziel ist es, die Entwicklung innovativer, wettbewerbsfähiger Lösungen in der Präzisionstechnik aktiv zu unterstützen.
Mit der ersten Durchführung im November 2026 etabliert sich die preXcon als neue Plattform für den Innovations- und Technologietransfer der Präzisionstechnik in der Ostschweiz.