Auf dem Gelände sollen künftig Breitensportler, Profis und Nachwuchstalente modernste Trainingsmöglichkeiten vorfinden. Das Projekt für 150 Millionen Franken umfasst Trainingsflächen für diverse Sportarten – von Eishockey über Tennis bis Fussball, berichtet der Blick.
Investoren planen «Magglingen 2.0» in St.Gallen
Text: stz.
Wie das Tagblatt schreibt, gehören dem Verwaltungsrat der verantwortlichen Gesellschaft, der Zürcher Admicasa Holding AG, unter anderem der ehemalige St.Galler Regierungsrat Stefan Kölliker sowie Patrick Thoma, Immobilienunternehmer («Haus des Sport» in Bern) und Verwaltungsrat der FC St.Gallen AG, an.
Unterstützt wird das Vorhaben von Spitzensportlern und Sportfunktionären, die im Beirat eines neu lancierten Sportimmobilienfonds namens «Admicasa Real Estate Sports Fund» Einsitz nehmen, darunter der einstige Trainer von Roger Federer, Severin Lüthi, oder der Schweizer NHL-Star Timo Meier.
Die Admicasa hat mit Experten aus der Finanz-, Sport- und Immobilienwelt durchgerechnet, ob der Aufbau eines Immobilien-Sportfonds für alle Beteiligten ein Gewinn sein kann. Ziel: Ein finanziell nachhaltiger Betrieb von modernen Sportanlagen mit einer vernünftigen Rendite für Investoren und für Vereine und Nachwuchssportler eine bezahlbare Infrastruktur.
«Unsere Analysen haben gezeigt, dass dies möglich ist», sagte Admicasa-Verwaltungsratspräsident Serge Aerne zum Blick. «Auf dem Gründenmoos-Areal kann eine der grössten Sportanlagen der Schweiz entstehen, die auch wirtschaftlich funktioniert.»
Für einen nachhaltigen Betrieb müssen die Sporthallen auf dem Gründenmoos-Areal mehrere Nutzungen zulassen, damit sie nicht nur in den Abendstunden belegt sind. Weitere Einnahmequellen sollen sicherstellen, dass die Mieten für die Vereine bezahlbar sind. Die können zum Beispiel aus dem Bereich Hotellerie und Gastronomie kommen.
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Stadt und Kanton bestätigen laut Tagblatt, dass erste Sondierungsgespräche mit der Investorengruppe stattgefunden haben. Konkrete Beschlüsse zur Zukunft des Areals Gründenmoos wurden bisher jedoch nicht gefasst.
Ihre grosse Sorge sei offenbar, sich mit einem erneuten Projektstopp zu blamieren, mutmasst der Blick.