Thurgau

Mehr Arbeitslose und Stellensuchende im Kanton Thurgau

Mehr Arbeitslose und Stellensuchende im Kanton Thurgau
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Die Zahl der arbeitslosen Personen ist im Dezember 2025 um 0.2 Prozentpunkte auf 2,6 Prozent gestiegen. Auch die Zahl der Stellensuchenden hat zugenommen.

Text: pd/red

Ende Dezember betrug die Arbeitslosenquote im Kanton Thurgau 2,6 Prozent. Insgesamt waren 4105 Personen bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) gemeldet. Das sind 315 mehr als im November. Die Zahl der Stellensuchenden nahm um 0,1 Prozent zu. Während im November 7217 Stellensuchende registriert waren, waren es im Dezember 7382. Dies entspricht einer Zunahme von 165 Personen. Die Zahl, der bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) gemeldeten offenen Stellen stieg im Dezember auf 1184. Gegenüber dem Vormonat entspricht dies einer Zunahme um 44 Stellen.

Kalte Jahreszeit wirkt sich auf Landwirtschaft und Baugewerbe aus

Nach Branchenebene stieg die Arbeitslosigkeit insbesondere im Baugewerbe (+75) sowie im Land- und Forstwirtschaftsbereich sowie in der Fischerei (+315) an, was aufgrund der geringen Bau- und Landwirtschaftstätigkeit über die Wintermonate einem jährlich wiederkehrenden Muster entspricht. Ebenfalls zugenommen hat die Arbeitslosigkeit in der der Elektrotechnik, Elektronik, Optik (+42) sowie in der öffentlichen Verwaltung und der Sozialversicherung (+46). Nach Funktionen waren vor allem Personen in Fachfunktionen (+125) sowie Hilfsfunktionen (+189) betroffen. Zudem wurden mehr Personen im Alter von 25 bis 49 Jahren (+245) als arbeitslos gemeldet.

Voranmeldungen von Kurzarbeit

https://www.arbeit.swiss/secoalv/de/home/menue/unternehmen/stellenmeldepflicht/stellenmeldepflicht-ab-2026.htmlDie Zahl der Voranmeldungen für Kurzarbeit blieb im Dezember auf dem Niveau des Vormonats. Bis Ende Dezember haben 257 Unternehmen inklusive Unternehmensbereiche Kurzarbeit vorangemeldet oder fortgeführt. Dies entspricht einer Zunahme von 11 Unternehmen beziehungsweise Unternehmensbereichen und 228 Arbeitnehmern gegenüber dem November. Nicht alle Unternehmen rechnen effektiv Kurzarbeit ab.

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Neue meldepflichtige Berufsarten 2026

Die Zahl der Berufsarten, die der Stellenmeldepflicht unterstellt sind, nimmt erneut zu. Seit dem 1. Januar 2026 sind unter anderem offene Stellen für Reinigungspersonal, Gipser, Maler, Hilfskräfte in verschiedenen Bereichen sowie für Köchinnen und Köche meldepflichtig. Eine Berufsart unterliegt der Stellenmeldepflicht, wenn die durchschnittliche Arbeitslosenquote fünf Prozent oder mehr beträgt.

Die vollständige Liste der meldepflichtigen Berufsarten für das Jahr 2026 sowie Informationen zu den Rechten und Pflichten der Arbeitgebenden und zur Rolle der Regionalen Arbeitsvermittlungszentren sind online unter Stellenmeldepflicht ab 2026 einsehbar.

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