Leicht positive Signale für Thurgauer Wirtschaft
Text: pd/stz.
Gemäss dem von Kanton, Thurgauer Kantonalbank, Industrie- und Handelskammer Thurgau sowie Thurgauer Gewerbeverband publizierten Wirtschaftsbarometer beurteilten die Industriebetriebe ihre Geschäftslage im Januar etwas schlechter als noch im Herbst. Der Auftragsbestand ist vielerorts zu gering, insbesondere aus dem Ausland fehlen Impulse. Mehr als zwei Drittel der Betriebe melden eine ungenügende Nachfrage.
Für die kommenden Monate zeigen sich die Industriebetriebe jedoch vorsichtig optimistisch. Erwartet werden eine höhere Produktion, ein etwas lebhafterer Bestellungseingang sowie steigende Exporte. Auch der Ausblick auf den Zeitraum bis Sommer 2026 fällt leicht positiver aus als noch im Oktober.
Im Baugewerbe hat sich die Lage spürbar verbessert. Vor allem im Bauhauptgewerbe berichten mehr Betriebe von einer guten Geschäftslage. Die Nachfrage zog im vierten Quartal an, die Auftragsbücher sind wieder besser gefüllt. Für das erste Quartal rechnen die Unternehmen mit einer regeren Bautätigkeit und leicht steigender Nachfrage. Bis zum Sommer überwiegt verhaltener Optimismus.
Im Detailhandel präsentiert sich die Situation stabil. Die Betriebe meldeten im Januar eine befriedigende Geschäftslage, wobei grössere Unternehmen die Lage positiver einschätzen als kleinere. Für die kommenden Monate werden kaum Veränderungen erwartet, die Mehrheit rechnet bis Sommer mit unveränderten Rahmenbedingungen.
Zusätzlich beleuchtet das Wirtschaftsbarometer die Investitionstätigkeit der Thurgauer Unternehmen. Vor dem Hintergrund globaler Unsicherheiten und anhaltender Handelskonflikte hat die Thurgauer Kantonalbank ihre Firmenkunden befragt. Remo Lobsiger, Leiter Geschäftskunden der Thurgauer Kantonalbank, ordnet die Ergebnisse in der aktuellen Ausgabe ein.
Thurgauer Wirtschaftsbarometer online: www.wirtschaftsbarometer.tg.ch