St.Gallen erhält ein «HSG ETH Student Project House»
Text: pd/stz.
Das geplante «HSG ETH Student Project House» ist das «Schwesterprojekt» zum etablierten ETH Student Project House in Zürich und schafft einen offenen Ort, an dem Studierende aus St.Gallen und Zürich eigene Ideen verfolgen, gemeinsam an Projekten arbeiten, experimentieren und voneinander lernen können.
Ziel des Projekts ist es, interdisziplinäre Zusammenarbeit zu fördern und Studierenden die Möglichkeit zu geben, praxisnah an eigenen Fragestellungen zu arbeiten. Damit wird St.Gallen als Innovations- und Startup-Standort weiter gestärkt und enger mit dem nationalen Innovationsökosystem vernetzt.
«Das Student Project House ist ein wichtiger Schritt, um St.Gallen als Startup-Standort weiterzuentwickeln. Es stärkt gezielt die Talentförderung und den Anspruch auf Exzellenz in der Ausbildung. Durch die Kooperation mit technischen Hochschulen wie der ETH Zürich verankern wir die HSG noch stärker im Innovationsökosystem», sagt Prof. Dietmar Grichnik, Prorektor für Innovation und Qualität an der HSG.
Auch aus Sicht der ETH Zürich steht der Praxisbezug im Zentrum: «Das Student Project House lebt davon, dass Studierende Verantwortung übernehmen und in Teams an selbst gewählten Problemstellungen experimentieren können. Je breiter die Kompetenzen in diesen Teams gefächert sind, desto grösser der Lerneffekt. Die Partnerschaft mit der HSG ist dafür sehr wertvoll», sagt Dr. Judith Zimmermann, Leiterin der Abteilung für Lehre und Lernen an der ETH Zürich.
Für die Start Foundation steht vor allem der gemeinsame Lernraum im Vordergrund: «Mit dem HSG ETH Student Project House schaffen wir einen Ort, an dem Studierende über Disziplinen hinweg konzentriert an Herausforderungen arbeiten, voneinander lernen und neue Kompetenzen entwickeln», sagt Geschäftsführer Sebastian Novotny.