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Hemberg startet mit Vollgas in die Bergsaison

Hemberg startet mit Vollgas in die Bergsaison
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Das Bergrennen Hemberg eröffnet am 6. und 7. Juni die Schweizer Bergmeisterschaft 2026. Bis zu 200 Rennfahrzeuge, zwei Tage Motorsport, ein familienfreundliches Rahmenprogramm, die Racing-Party und die besondere Nähe zu Fahrern, Teams und Fahrzeugen machen den Anlass erneut zu einem Höhepunkt im regionalen Veranstaltungskalender.

Text: stz.

Am Wochenende vom 6. und 7. Juni wird Hemberg wieder zum Treffpunkt der Schweizer Motorsportszene. Das traditionsreiche Bergrennen eröffnet 2026 die Schweizer Bergmeisterschaft und bringt Fahrer, Fans, Vereine, Sponsoren, Familien und zahlreiche Helfer in die Toggenburger Gemeinde. Für die Co-Präsidenten Max Schrepfer und Werner Knaus ist der Anlass weit mehr als ein sportlicher Wettbewerb.

«Für uns ist das eine grosse Freude», sagt Werner Knaus. «Der Hemberg ist ohnehin ein besonderer Ort für den Saisonstart, weil hier die Nähe zum Sport, die Landschaft und die Begeisterung der Zuschauer auf eine einzigartige Weise zusammenkommen.» Dass Hemberg 2026 die Bergsaison eröffnen dürfe, mache den Anlass nochmals spezieller.

Auch Max Schrepfer verweist auf die breite Verankerung des Rennens. Der Termin sei sorgfältig mit dem nationalen Motorsportkalender sowie mit lokalen und regionalen Veranstaltungen abgestimmt worden. «Ein solcher Anlass funktioniert nur, wenn viele Partner, Landbesitzer, Vereine, Helfer und Behörden mitziehen. Genau diese breite Verankerung macht Hemberg aus.»

Am Samstag, 6. Juni, stehen von 7 bis 18 Uhr die offiziellen Trainingsläufe auf dem Programm. Am Sonntag, 7. Juni, folgen ebenfalls von 7 bis 18 Uhr die Rennläufe, anschliessend findet die Siegerehrung statt. Für die Fahrer beginnt das Wochenende bereits am Freitag mit der administrativen und technischen Kontrolle. Ebenfalls am Freitag und Samstag sorgt die Racing-Party mit Bars und kulinarischem Angebot für Stimmung neben der Strecke.

Bis zu 200 Rennfahrzeuge kämpfen in Hemberg um die ersten Punkte der Schweizer Bergmeisterschaft. Die Strecke von Bächli nach Hemberg ist mit 1758 Metern zwar kompakt, aber anspruchsvoll. 157 Höhenmeter, enge Passagen und die kurze Renndistanz verlangen den Piloten vom Start weg höchste Konzentration ab. «Auf dieser Strecke zählt jeder Fehler», sagt Schrepfer. «Genau das macht die Läufe so spannend.»

Knaus kennt die besondere Atmosphäre des Rennens seit Jahrzehnten. «Ich war schon als Schüler in den Achtzigern als Fan dabei. Das Rennen hat mich nie losgelassen.» Für ihn liegt der Reiz in der Mischung aus Adrenalin, Nähe und echter Begeisterung. «In Hemberg steht man nicht anonym irgendwo weit weg vom Geschehen. Man spürt die Motoren, trifft Fahrer und Teams, kommt ins Gespräch und erlebt Motorsport sehr direkt.»

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Getragen wird der Grossanlass von der Region. Rund 350 Helfer sorgen gemäss Veranstalter dafür, dass das Rennwochenende überhaupt möglich wird. «Diese Energie wollen wir weitertragen, für Fahrer, Fans, Sponsoren und Familien», sagt Schrepfer. Hemberg sei ein Anlass, bei dem nicht nur der Rennsport im Zentrum stehe, sondern auch das Miteinander im Dorf und in der ganzen Region.

Auch Familien kommen auf ihre Kosten. Kinder bis zwölf Jahre erleben das Bergrennen gratis, Jugendliche profitieren von reduzierten Preisen. Dazu kommt ein Rahmenprogramm, das auch abseits der Rennstrecke etwas bietet. Die Gemeinde Urnäsch verweist in ihrem Veranstaltungskalender unter anderem auf einen Familienbereich mit Hüpfburg.

Bei der Anreise setzen die Organisatoren auf Shuttle-Busse. Empfohlen wird die Anreise über Wattwil. Ab Bahnhof Wattwil stehen kostenlose Shuttle-Busse zur Verfügung, die Besucher zum Veranstaltungsgelände bringen. Auch wer mit dem Auto anreist, wird über Wattwil zur abgesperrten Parkzone geführt und von dort per Shuttle weitertransportiert. Für Motorradfahrer ist die Anfahrt nur aus Richtung Nesslau beziehungsweise Ebnat-Kappel möglich.

Werner Knaus freut sich besonders auf jenen Moment, «wenn Hemberg am Rennwochenende erwacht». Die ersten Motoren, die Besucher, die Teams, die Helfer und die Stimmung im Dorf machten spürbar, weshalb sich die monatelange Vorbereitung lohne. Schrepfer ergänzt: «Wenn Fahrer, Zuschauer, Sponsoren, Helfer und die Bevölkerung am Ende sagen, dass es ein starkes Bergrennen war, dann haben wir unser Ziel erreicht.»

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