Königlicher Besuch bei Leica Geosystems
Text: pd/stz.
Prinzessin Maha Chakri Sirindhorn informierte sich vor Ort über aktuelle Entwicklungen in Vermessung, Photogrammetrie, Fernerkundung und geografischen Informationssystemen.
Die thailändische Prinzessin interessiert sich seit vielen Jahren für Geodaten- und Vermessungstechnologien, insbesondere im Zusammenhang mit Bildung, ländlicher Entwicklung und humanitären Projekten. Während ihres Besuchs erhielt sie Einblick in verschiedene Innovations- und Produktionsbereiche von Leica Geosystems.
Zum Programm gehörte unter anderem die Jubiläumsausstellung «100yrs Innovation Heerbrugg». Dort wurden Vermessungs- und Messtechnologien aus verschiedenen Generationen präsentiert. Damit wurde auch die lange technische Entwicklung sichtbar, die den Standort Heerbrugg bis heute prägt.
«Es war uns eine Ehre, Ihre Königliche Hoheit in Heerbrugg willkommen zu heissen», sagte Henning Sandfort, President Infrastructure & Geospatial bei Hexagon und CEO von Leica Geosystems. «Ihr Interesse an Geodaten- und Vermessungstechnologien, auch im Zusammenhang mit den Projekten, für die sie sich engagiert, machte den Austausch für unsere Teams besonders wertvoll.»
Der Besuch hatte auch eine persönliche historische Dimension. Ihre Königliche Hoheit hatte bereits Anfang der 1980er-Jahre das damalige Unternehmen Wild in Heerbrugg besucht. Die Rückkehr an den heutigen Leica-Geosystems-Standort verband damit Vergangenheit und Gegenwart eines Unternehmens, das international eng mit Präzision, Messtechnik und geospatialer Innovation verbunden ist.
Im Rahmen des Rundgangs wurden unter anderem aktuelle und historische Vermessungsinstrumente gezeigt. Moritz Lauwiner, President Geomatics Division, präsentierte moderne Technologie, während Eugen Voit historische Wild-Instrumente einordnete. Walter Looser, Director Business Unit Polymeca, gab Einblicke in die mechanische Produktion von Polymeca. Werner Kirchhofer, VP Product Management, stellte Bereiche der Airborne-Montage vor.
Leica Geosystems ist Teil von Hexagon und blickt auf eine mehr als 200-jährige Geschichte zurück. Das Unternehmen entwickelt Sensoren, Software und Dienstleistungen für Vermessung, Bauwesen, Infrastruktur, Bergbau, Kartierung und weitere Branchen, die auf präzise geografische Daten angewiesen sind.
Hexagon beschäftigt rund 24’500 Mitarbeiter in 50 Ländern und erzielt einen Nettoumsatz von rund 5,4 Milliarden Euro.