Scheidegger wird Toggenburg-Tourismus-Geschäftsführerin
Text: stz.
Scheidegger verfügt über mehr als zwei Jahrzehnte Erfahrung in Führung, Tourismus und Regionalentwicklung. Im Zentrum ihrer Arbeit steht die Entwicklung von Regionen als lebendige Räume gemeinsamer Wertschöpfung und Identität. Ihre Schwerpunkte liegen auf transformativer Führung, partizipativer Entwicklung sowie resilienten Kooperationen zwischen Wirtschaft, Bevölkerung und öffentlicher Hand.
«Das Toggenburg ist für mich seit vielen Jahren mein Ort der Erholung und Inspiration – eine Region mit reicher Natur, gelebter Tradition und grosser Bedeutung als Naherholungs- und Bergsportgebiet. Gerade diese Vielfalt schafft unverwechselbare Erlebnisse und ist eine echte Stärke. Ich freue mich sehr darauf, gemeinsam mit dem Team von Toggenburg Tourismus, dem Vorstand und unseren Partnern an einer touristischen Entwicklung zu arbeiten, die Authentizität, Gästeerlebnis und partnerschaftliche Zusammenarbeit in den Mittelpunkt stellt. Unser Ziel ist es, Synergien zu nutzen und die Ferienregion Toggenburg als Raum echter Begegnungen weiter zu stärken», sagt Rebecca Scheidegger.
Fokus auf Zusammenarbeit und regionale Entwicklung
Die Wahl von Rebecca Scheidegger steht im Einklang mit der strategischen Neuausrichtung von Toggenburg Tourismus. Die Umsetzung der neuen Strategie stellt hohe Anforderungen an Führung und Zusammenarbeit. Gefragt sind Dialogfähigkeit, Lernbereitschaft sowie ein Führungsverständnis, das Menschen einbindet und gemeinsame Entwicklung ermöglicht.
Der Vorstand sieht in der ST.Gallerin die ideale Besetzung für diese Rolle. «Der Vorstand freut sich, mit Rebecca Scheidegger eine Persönlichkeit gefunden zu haben, welche die neue Rolle von Toggenburg Tourismus verstanden hat und den Resonanztourismus als Chance für die Zukunft der Region sieht», sagt Präsident Bruno Fläcklin.
Im Zentrum der künftigen Entwicklung steht ein Tourismusverständnis, das auf Authentizität, langfristige Aufenthalte und gesellschaftliche Nachhaltigkeit setzt. Toggenburg Tourismus positioniert sich dabei als Plattform und Verstärker für Kooperationen innerhalb der Region.
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Christian Gressbach tritt nach prägender Amtszeit zurück
Christian Gressbach verlässt Toggenburg Tourismus nach fast neun Jahren per Ende Juni. Parallel dazu gibt er auch seine Funktion als Leiter der Geschäftsstelle des Tourismusrats St.Gallen ab, die er seit 2019 innehatte. Beide Tätigkeiten übte er in Teilzeit neben seiner Professur an der Fachhochschule Graubünden aus. Grund ist ein Sabbatical an der Fachhochschule Graubünden mit Forschungsaufenthalten in Skandinavien.
Während seiner Amtszeit prägte Gressbach insbesondere den Ansatz des sogenannten Resonanztourismus, der auf längerfristige Aufenthalte und gesellschaftliche Nachhaltigkeit abzielt. In dieser Zeit entstanden Projekte wie der Klangcampus, Achtsamkeitsangebote entlang von Thur und Necker sowie Tourismus-Satelliten im Thur- und Neckertal. Auch das Tourismusentwicklungskonzept «Klang Toggenburg» geht auf sein Wirken zurück.
Der Vorstand bekräftigt, diesen strategischen Weg konsequent weiterzuverfolgen. Christian Gressbach wird gemeinsam mit seiner Familie ein halbes Jahr in Skandinavien verbringen und im Rahmen eines Sabbaticals Universitäten in Schweden und Finnland besuchen.