Terra Quantum wird mit 3,25 Milliarden bewertet
Text: pd/stz.
Terra Quantum hat gemeinsam mit der im US-Bundesstaat Nevada ansässigen Mountain Lake Acquisition Corp. II (MLAC II), einer sogenannten Special Purpose Acquisition Company (SPAC), eine unverbindliche Absichtserklärung für einen möglichen Zusammenschluss unterzeichnet. Die Transaktion würde Terra Quantum den Zugang zum Kapitalmarkt erleichtern und den klassischen Börsengang ersetzen.
Die Bewertung von 3,25 Milliarden Dollar basiert gemäss Mitteilung auf dem Vertrauen in die technologischen Kompetenzen des Unternehmens. Terra Quantum entwickelt Quantenalgorithmen, Softwarelösungen, Anwendungen im Bereich Quantensicherheit sowie hybride quantenklassische Systeme. Diese finden bereits Anwendung in Branchen wie Verteidigung, Finanzdienstleistungen, Pharmazie und Logistik.
Mit dem geplanten Zusammenschluss soll Terra Quantum seine nächste Wachstumsphase beschleunigen
Dazu gehören insbesondere die weitere Kommerzialisierung bestehender Technologien, der Ausbau der globalen Marktpräsenz sowie strategische Akquisitionen. Gleichzeitig soll der Zugang zu Kapitalmärkten verbessert und die Sichtbarkeit im internationalen Wettbewerbsumfeld erhöht werden.
Für Gründer und CEO Markus Pflitsch markiert die geplante Transaktion einen wichtigen Meilenstein. Das Unternehmen sei mit dem Anspruch gestartet, praxistaugliche Quantenlösungen zu entwickeln und diese weltweit verfügbar zu machen. Die Partnerschaft mit MLAC II würde es ermöglichen, Innovationen schneller voranzutreiben, Kundenbeziehungen zu vertiefen und die internationale Expansion zu beschleunigen.
Auch MLAC-II-CEO Paul Grinberg sieht Terra Quantum in einer starken Position. Das Unternehmen vereine wissenschaftliche Exzellenz mit kommerziellem Know-how und nehme damit eine führende Rolle in der Entwicklung von Quantentechnologien ein.
Terra Quantum mit Hauptsitz in St.Gallen entwickelt Lösungen, die reale industrielle Anwendungen adressieren und arbeitet mit Unternehmen und Institutionen weltweit zusammen. Mit dem geplanten Börsengang rückt ein weiteres Ostschweizer Technologieunternehmen in den Fokus internationaler Kapitalmärkte.