Reichmuth wird «HSG-Gründer des Jahres 2026»
Text: pd/stz.
«Es geht nicht darum, einfach nur länger zu leben, sondern die gesunden Jahre zu verlängern», sagt Reichmuth. Die Forschung zeige, dass es heute möglich sei, Zellalterung zu verlangsamen und in gewissen Bereichen sogar umzukehren. Damit könnten altersbedingte Krankheiten wie Alzheimer, Parkinson, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Diabetes Typ 2 verhindert werden.
Für Reichmuth ist Longevity eng mit Unternehmertum verbunden. «Ich bin überzeugt, dass die Forschung in diesem Bereich nicht nur unser Leben verbessern, sondern auch neue Märkte erschliessen wird», sagt er. Der Fokus auf Prävention sei dabei zentral. «Dank personalisierter Prävention ein gesundes Leben zu ermöglichen und Krankheiten gar nicht erst entstehen zu lassen, würde das Gesundheitssystem langfristig deutlich entlasten.»
Mit Maximon hat Reichmuth mehrere Unternehmen im Longevity-Bereich aufgebaut. AVEA positioniert sich als europäischer Marktführer für wissenschaftlich fundierte Longevity-Supplements und expandiert aktuell auch nach China. AYUN betreibt in Zürich Europas erste Walk-in-Longevity-Klinik, während FRIEDA als digitale Klinik speziell auf Female Longevity und Menopause ausgerichtet ist.
Die Verbindung zur Universität St.Gallen ist für Reichmuth bis heute prägend. Am START Summit erinnerte er sich an seine Studienzeit zurück: «Die HSG war internationaler als jede andere Schweizer Universität – das hat mir sehr gefallen.»
Gleichzeitig hebt er die heutigen Möglichkeiten für angehende Unternehmer hervor: «Meine Empfehlung: Nutzt die vielen Angebote, engagiert euch in Initiativen und übernehmt früh Verantwortung. An der HSG findet ihr Unterstützung, Inspiration und ein starkes Netzwerk.»
Reichmuth ist regelmässig auf dem Campus präsent und teilt seine Erfahrungen mit Studierenden. «Ich spreche immer wieder gerne an der HSG – es macht nicht nur Spass, sondern ist auch eine grossartige Gelegenheit, talentierte Menschen zu rekrutieren», sagt er.