Ostschweiz

Ostschweizer Arbeitgeber punkten mit gesunden Arbeitsplätzen

Ostschweizer Arbeitgeber punkten mit gesunden Arbeitsplätzen
«Friendly Work Space» zeichnet systematisches betriebliches Gesundheitsmanagement aus
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SAK und Helvetia Switzerland haben die erneute Prüfung für das Label «Friendly Work Space» bestanden. Neu ausgezeichnet wird die Softwarefirma KMS mit Standort in Matzingen. In der Ostschweiz ist das Gütesiegel bereits breiter verankert: Auch Camion Transport, Migros Ostschweiz und die Kliniken Valens gehören zu den Labelträgern.

Text: stz.

Gesundheitsförderung Schweiz zeichnet 2026 neun Organisationen erstmals mit dem Label «Friendly Work Space» aus. Weitere 28 haben ihr betriebliches Gesundheitsmanagement erfolgreich erneut überprüfen lassen. Die offizielle Verleihung findet am 29. Oktober in Aarau statt. Die diesjährige Auszeichnungsrunde ist dabei nur ein Ausschnitt: Insgesamt tragen über 110 Organisationen in der Schweiz und Liechtenstein mit mehr als 200'000 Mitarbeitern das Label.

Zu den erfolgreich erneut geprüften Unternehmen gehören die St.Gallisch-Appenzellischen Kraftwerke (SAK). Der Energieversorger mit Hauptsitz in St.Gallen trägt das Label seit 2020. Nach 2023 hat er nun auch das Re-Assessment 2026 bestanden. Ebenfalls bestätigt wurde die Auszeichnung von Helvetia Switzerland, die seit 2016 zu den Labelbetrieben gehört.

Gesundheit als Teil der Unternehmenskultur

Die SAK beschäftigt rund 480 Mitarbeiter an Standorten in den Kantonen St.Gallen und Appenzell Ausserrhoden. Nach eigenen Angaben war sie das erste Energieversorgungsunternehmen der Ostschweiz mit dem Label. Ihr Ansatz verbindet gesundheitsfördernde Arbeitsbedingungen mit gezielten Massnahmen und der Stärkung der Eigenverantwortung.

Helvetia bleibt ebenfalls eng mit der Region verbunden: St.Gallen ist auch nach dem Zusammenschluss mit Baloise ein wichtiger Unternehmensstandort. Der Konzernsitz der fusionierten Versicherungsgruppe befindet sich in Basel.

Unter den erstmals ausgezeichneten Firmen hat die KMS AG einen Thurgauer Bezug. Das Softwareunternehmen mit Hauptsitz in Kriens betreibt eine Niederlassung in Matzingen. Es entwickelt unter anderem die Software «nest» für Steuerverwaltungen. Zu seinen Arbeitsbedingungen zählen laut Unternehmen eine 40-Stunden-Woche, flexible Arbeitszeiten sowie Möglichkeiten für Homeoffice und Teilzeitarbeit.

OD  OTS 2026  

Weitere Ostschweizer Betriebe sind längst dabei

Die regionale Präsenz des Labels geht über die Auszeichnungen 2026 hinaus. So trägt Camion Transport aus Wil das Gütesiegel seit 2015. Das Transport- und Logistikunternehmen bestand 2024 bereits seine dritte erneute Prüfung. Auch Migros Ostschweiz mit Sitz in Gossau gehört zu den ausgezeichneten Arbeitgebern. 

Die Kliniken Valens erhielten das Label erstmals 2021 und wurden 2024 gemeinsam mit den Zürcher RehaZentren erneut zertifiziert. Die Klinikgruppe ist unter anderem in Valens, St.Gallen und Walenstadtberg sowie in Gais und Walzenhausen präsent. Damit reicht das Engagement auch ins Appenzellerland. Nach eigenen Angaben konnten die Kliniken durch Gesundheitsberatung und ein verbessertes Absenzmanagement Krankheitsausfälle reduzieren und Einsparungen wieder in Angebote für die Mitarbeiter investieren.

Erneute Prüfung alle drei Jahre

«Friendly Work Space» zeichnet systematisches betriebliches Gesundheitsmanagement aus. Im Zentrum stehen unter anderem Arbeitsgestaltung, Führung, Zusammenarbeit und die Unterstützung der Mitarbeiter. Das Label gilt jeweils drei Jahre; danach folgt eine erneute externe Überprüfung. Deshalb erscheinen bestehende Labelträger nicht jedes Jahr in der Liste der ausgezeichneten Organisationen.

Weitere Informationen: www.friendlyworkspace.ch

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