Thurgau

Stadlers Weltneuheit nimmt Fahrt auf

Stadlers Weltneuheit nimmt Fahrt auf
Auf der neuen Strecke sollen in den kommenden drei Jahren 21 Wasserstoffzüge für Sardinien, Kalabrien und Sizilien erprobt werden
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Stadler schickt den weltweit ersten Schmalspur-Wasserstoffzug auf Testfahrt. Dafür hat der Thurgauer Zugbauer in Schaffhausen ein spezielles Gleis gebaut. Die Nähe zum Werk Bussnang soll helfen, die Fahrzeuge schneller für ihren Einsatz in Italien bereitzumachen.

Text: pd/stz.

Alessio Salvatore, Projektleiter Wasserstoffzug bei Stadler, Francesco Matzuzzi, Direktor des Bahnbetreibers ARST, und Ansgar Brockmeyer, Leiter Marketing und Vertrieb sowie stellvertretender Konzernchef von Stadler
Alessio Salvatore, Projektleiter Wasserstoffzug bei Stadler, Francesco Matzuzzi, Direktor des Bahnbetreibers ARST, und Ansgar Brockmeyer, Leiter Marketing und Vertrieb sowie stellvertretender Konzernchef von Stadler

Bisher mussten entsprechende Fahrzeuge auf ihren späteren Einsatzstrecken in Italien getestet werden. Nun lassen sich Anpassungen nahe am Werk Bussnang vornehmen. Das beschleunige die anschliessende Inbetriebsetzung beim Kunden deutlich, erklärt Ansgar Brockmeyer, stellvertretender Group CEO von Stadler.

Zunächst steht der Wasserstoffantrieb im Fokus: Er wird bei verschiedenen Geschwindigkeiten und unterschiedlichen Tankfüllständen geprüft. Danach folgen weitere zulassungsrelevante Tests, etwa zum Beschleunigungs- und Bremsverhalten.

Die neue Strecke wird Stadler länger beschäftigen: In den kommenden drei Jahren sollen dort insgesamt 21 Wasserstoffzüge für Sardinien, Kalabrien und Sizilien erprobt werden.

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