St.Gallen

Jubiläums-Geschäftsjahr von Acrevis rundum erfolgreich

Jubiläums-Geschäftsjahr von Acrevis rundum erfolgreich
Der Acrevis-Hauptsitz in St.Gallen
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Der operative Geschäftserfolg stieg um 4.0 % auf 26.6 Millionen Franken, der Reingewinn um 2.1 % auf 21.0 Millionen, die Bilanzsumme um 1.3 % auf 4.9 Milliarden. Deshalb will der Acrevis-Verwaltungsrat die Dividende von 34 auf 36 Franken erhöhen.

Im Geschäftsjahr 2021 der Acrevis Bank AG mit Hauptsitz in St. Gallen und sieben Niederlassungen vom Bodensee bis zum Zürichsee legten alle wesentlichen Kennzahlen zu: Der operative Geschäftserfolg stieg dank deutlich erhöhter Erträge um 4.0 % auf CHF 26.6 Mio., der Reingewinn um 2.1 % auf CHF 21.0 Mio. Die Bilanzsumme stieg um 1.3 % auf CHF 4.9 Mrd. Die Kapitalquote beträgt hohe 18.3 %, dies bei einer regulatorischen Zielgrösse von 11.2 %.

«Wir sind sehr erfreut über den guten Abschluss, der vor dem Hintergrund der fragilen und für uns wie auch für unsere Kunden herausfordernden Corona-Situation nicht selbstverständlich ist», hält Michael Steiner, Vorsitzender der Acrevis-Geschäftsleitung, fest.

Erfreuliches Wachstum im Anlage- und im Finanzierungsgeschäft

Wie schon im Vorjahr hat sich auch 2021 das Anlagevolumen sehr erfreulich entwickelt: Die Depotwerte wuchsen um 14.8 % auf CHF 5.7 Mrd. und die Vermögensverwaltungsmandate gar um 22.6 % auf CHF 1.4 Mrd. Entsprechend erfreulich hat sich der Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft entwickelt (+ 15.3 % auf CHF 25.7 Mio.).

«Dieses Wachstum stellt einen grossen Vertrauensbeweis unserer Kunden in unsere Anlagelösungen «acrevis invest» dar, die in den letzten Jahren durch eine überdurchschnittliche Performance beeindruckt haben», zeigt sich Michael Steiner erfreut.

Eine positive Entwicklung gab es 2021 auch beim Finanzierungsgeschäft: Die Kundenausleihungen stiegen um netto 1.6 % oder CHF 64.0 Mio., unter Berücksichtigung der Covid-Kredit-Rückzahlungen resultierte ein Wachstum von 1.3 % auf CHF 3.91 Mrd. Der Brutto-Erfolg aus dem Zinsengeschäft konnte um 0.4 % oder CHF 0.2 Mio. auf CHF 42.7 Mio. gesteigert werden, der entsprechende Nettoerfolg um 0.6 %.

«Dies ist Aus-druck der weiterhin konsequent verfolgten Strategie eines qualitativen Wachstums sowie unserer vorsichti-gen Risikopolitik», so Michael Steiner. Gegenüber dem Halbjahresabschluss 2021 ergaben sich keine zusätzlichen Wertberichtigungen, die sich für das Gesamtjahr auf CHF 0.9 Mio. beschränken.

Acrevis-CEO Michael Steiner
Acrevis-CEO Michael Steiner

Nachhaltig, digital und gestärkt in die Zukunft

Acrevis hat auch 2021 weiter aktiv an der Gestaltung ihrer Zukunft gearbeitet. Zum einen hat die Bank ihr Angebot im Bereich Finanzplanung umfassend erweitert. Und zum andern wurden die Beratungsteams in allen Marktgebieten mit zusätzlichen Frontmitarbeitern gestärkt sowie Investitionen in die Digitalisierung getätigt.

Im Bereich Nachhaltigkeit hat sich Acrevis im Berichtsjahr ebenfalls zukunftsgerichtet engagiert. So wurde das Produktangebot mit einer neuen nachhaltigen Hypothek für ökologisches Bauen und dem Ausbau eines Vermögensverwaltungsmandats mit Fokus auf nachhaltigen Anlagen konsequent weiterentwickelt.

Zudem stellte die Bank ihren kompletten Stromkonsum auf Ökostrom um und wirtschaftete auch 2021 wiederum CO2-neutral, indem der gesamte Kohlendioxid-Ausstoss mit zwei myclimate-Klimaschutzprojekten in der Bodenseeregion und in Nicaragua kompensiert wurde.

Gelungenes Jubiläumsjahr

Das Jahr 2021 war nicht nur wirtschaftlich erfolgreich für die regional verankerte Bank. Es stand unter dem Titel «10 Jahre Acrevis» auch im Zeichen gelungener Jubiläumsaktivitäten: Im September fanden an allen acht Acrevis-Standorten öffentliche Jubiläumsanlässe statt, die spannende Begegnungen mit Aktionären, Kunden sowie der lokalen Bevölkerung ermöglichten.

Im Umfeld aller Niederlassungen wurden 16 wohltätige Institutionen und Organisationen mit Jubiläumsspenden im Umfang von insgesamt CHF 80'000 unterstützt. Die Acrevis-Mitarbeiter erbrachten zudem persönliche Einsätze und leisteten dabei mehr als 60 Sozialtage zugunsten der Allgemeinheit. Und nicht zuletzt durften sich die Aktionäre über eine zusätzliche Jubiläumsdividende von CHF 3 pro Aktie freuen.

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Generalversammlung wieder mit Publikum geplant

Mit Blick auf die Corona-Situation haben Verwaltungsrat und Geschäftsleitung entschieden, die 11. ordentliche Generalversammlung der Acrevis Bank AG vom 1. April auf den 20. Mai 2022 zu verschieben.

«Mit dieser Verschiebung verbunden ist die Hoffnung, den Anlass, der uns sehr am Herzen liegt, in diesem Jahr wieder im gewohnten, sprich im grossen, gemütlichen und geselligen Rahmen durchführen zu können», hält Stephan Weigelt, Präsident des Verwaltungsrates, fest.

Aufgrund des positiven Geschäftsverlaufs wird der Verwaltungsrat der Generalversammlung eine Erhöhung der regulären Dividende von CHF 34 auf CHF 36 pro Aktie beantragen. Dies entspricht einer Dividendenrendite von 2.61 %.

Grand-Resort-Bad-Ragaz-CEO Patrick Vogler
Grand-Resort-Bad-Ragaz-CEO Patrick Vogler

Änderungen im Verwaltungsrat

Mit Blick auf das absehbare Erreichen der statutarischen Altersgrenze tritt Christoph Meier, Vizepräsident des Verwaltungsrats, zurück. Er hat sich 13 Jahre mit sehr viel Engagement und hoher fachlicher Kompetenz für das Wohl der Acrevis bzw. ihrer Vorgängerin Bank CA St.Gallen AG eingesetzt.

Als neues Mitglied des Verwaltungsrats wird der Generalversammlung Patrick Vogler vorgeschlagen. Er ist seit 2008 in leitenden Funktionen (Geschäftsleitung und Verwaltungsrat) der Grand Resort Bad Ragaz AG tätig, wovon neun Jahre als CFO.

Jacqueline Zehnder (seit 2008 Mitglied des Verwaltungsrats) wurde vom Verwaltungsrat zur neuen Vizepräsidentin gewählt, dies mit Wirkung ab der diesjährigen Generalversammlung.

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