St.Gallen

FDP ist bereit für die Wahlen

FDP ist bereit für die Wahlen
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Die FDP des Kantons St.Gallen führte ihren Parteitag in Trübbach in den Räumlichkeiten der Evatec AG und VDL ETG durch. Nebst einer Führung durch die Produktionsräume gab es Vorträge der kantonalen FDP und ihrer Partnerorganisationen ebenso wie eine Podiumsdiskussion mit hochkarätigen Teilnehmern.

Rund 70 Mitglieder trafen sich am Freitag, 20.05.2022, in der Evatec AG und VDL ETG für den Parteitag der FDP des Kantons St.Gallen. Die Kantonalpartei, Kantonsratsfraktion und Partnerorganisationen be-richteten über Neuerungen, Geschäfte und Ziele.

Hinter den Kulissen innovativer Unternehmen im Kanton St.Gallen

Bevor der eigentliche Parteitag begann, erhielten die Teilnehmer dieses Jahr einen interessanten Einblick in die Produktionsräume und -prozesse der Evatec AG und VDL ETG.

Nach einem kurzen Vortrag der beiden Geschäftsführer Andreas Wälti und John Piggen begaben sich die Teilnehmer auf einen Rundgang durch die Anlagen. Ausgestattet mit der entsprechenden Schutzkleidung, da bei der Arbeit im Nanometerbereich bereits kleinste Störungen einen grossen Effekt haben können, durften sie einen Blick hinter die Kulissen dieser innovativen Unternehmen werfen.

Spannende Geschäfte und viel Engagement

Auftakt der anschliessenden Versammlung bildete der Jahresbericht des Kantonalpräsidenten und Kantonsrats Raphael Frei. Gegenstand seiner Ausführungen waren personelle Wechsel in der Partei, ein Fazit zu den Abstimmungsresultaten seit dem letzten Parteitag und ein Rückblick auf die Veranstaltungen der Partei.

Im Ausblick auf die Wahlen 2023 äusserte sich Frei dahingehend, dass die kommenden Monate Interessantes versprechen und die FDP nicht nur an vergangenen Erfolgen anknüpfen, sondern sich auch steigern möchte.

Im Anschluss berichtete Fraktionspräsident und Kantonsrat Christian Lippuner von personellen Neuerungen innerhalb der Kantonsratsfraktion. Zusätzlich fasste Lippuner die zahlreichen wichtigen Geschäfte, die Diskussionsgegenstand in der Fraktion waren und noch immer sind, überblicksartig zusammen und blickte auf kommende Debatten voraus.

Vielfalt stellt sich vor

Nebst der Kantonalpartei und der Kantonsratsfraktion ermöglichten auch die Partnerorganisationen einen Einblick in ihre Arbeit. So die Mitglieder der FDP Frauen, die aktuell mit grossem Engagement Unterschriften für die Volksinitiative zur Einführung der Individualbesteuerung sammeln und sich als Stimme für die freisinnige Frau sehen. Vizepräsidentin Lisa Vincenz rief nochmals dazu auf, Unterschriften für das gemeinsame Anliegen von FDP und FDP Frauen zu sammeln.

Auch die Jungfreisinnigen des Kantons St.Gallen, vertreten durch Joël Mäder, waren in den vergangenen Monaten aktiv und haben beim Sammeln von Unterschriften für das Referendum zum Filmgesetz ein ausgesprochen gutes Resultat erzielen können. Zusätzlich konnten die Jungfreisinnigen von Erfolgen hinsichtlich neuer Mitgliederzahlen berichten.

Zum Schluss boten auch die Umweltfreisinnigen in der Person von Claudia Klinkmann einen Überblick über ihr Engagement, wichtige Themen und das künftige Vorgehen, um noch mehr für den Umwelt-freisinn zu begeistern.

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Von Herausforderungen und Lösungen

Nach der einstimmigen Wahl der Eidgenössischen Delegierten und einem Ausblick auf künftige Veranstaltungen der FDP St.Gallen war es Zeit für die Podiumsdiskussion mit hochkarätigen Gästen.

Die Teilnehmer des Parteitags durften der spannenden Debatte von Nationalrätin Susanne Vincenz-Stauffacher, Regierungspräsident Marc Mächler und Regierungsrat Beat Tinner, moderiert von Fraktionspräsident und Kantonsrat Christian Lippuner, folgen.

Die Diskussion wendete sich schnell hochaktuellen Themen zu, wie beispielsweise der Energieversorgung. Wie Regierungsrat Beat Tinner erwähnte, ist es nur eine Frage der Zeit, bis die Energieversorgung zu Schwierigkeiten führt. Eine angemessene Vorbereitung ist daher entscheidend.

In der Debatte kam die Komplexität des Problems künftiger Stromver-sorgung zum Ausdruck. Regierungspräsident Marc Mächler betonte, dass es nicht die eine Lösung geben werde. Sondern, wie dies auch Nationalrätin Susanne Vincenz-Stauffacher sagte, dass ein Massnahmenmix der einzige Weg hin zur langfristigen Energieversorgung der Schweiz darstelle.

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