Ostschweiz

Drei Ostschweizer Restaurants zählen zu den beliebtesten der Deutschschweiz

Drei Ostschweizer Restaurants zählen zu den beliebtesten der Deutschschweiz
«Bluemä»-Gastgeber Caroline und Michael Rohrer
Lesezeit: 2 Minuten

Beim Swiss Guest Award 2026 haben drei Ostschweizer Lokale Spitzenplätze erreicht: Das Bluemä in Uznach belegt Rang zwei, der Bären Schlatt oberhalb von Appenzell Rang drei und das Segreto in Wittenbach Rang fünf. Grundlage des Rankings sind über 185’000 Gästebewertungen.

Text: stz.

Die Ostschweizer Gastronomie überzeugt ihre Gäste: Gleich drei Lokale aus der Region gehören beim Swiss Guest Award 2026 zu den fünf beliebtesten Restaurants der Deutschschweiz, berichtet der «Blick». Das Bluemä in Uznach landet wie bereits im Vorjahr auf dem zweiten Platz, der Bären Schlatt in Appenzell erreicht Rang drei, und das Segreto in Wittenbach schafft es bei seiner ersten Teilnahme direkt auf Rang fünf. Insgesamt wurden 745 Restaurants bewertet.

Der Swiss Guest Award wird vom Gastrodienstleister Lunchgate vergeben und basiert auf verifizierten Gästebewertungen. Im Gegensatz zu offenen Bewertungsplattformen können nur Gäste eine Bewertung abgeben, die das jeweilige Restaurant tatsächlich besucht haben. Laut Lunchgate-Geschäftsführer Yves Latour mache der Award sichtbar, welche Restaurants ihre Gäste im Alltag wirklich begeistern.

Die Bluemä in Uznach
Die Bluemä in Uznach

Bluemä bestätigt Spitzenplatz

Die Bluemä in Uznach bestätigt mit Rang zwei ihre starke Position aus dem Vorjahr. Caro und Michi Rohrer führen das Restaurant seit 2019. Als Erfolgsrezept nennen sie den kleinen, familiären Betrieb und die besondere Atmosphäre.

Die Gäste schätzten, dass sie im Bluemä gewissermassen in einer «vergrösserten Stube» sitzen. Besonders beliebt ist das handgeschnittene Rindstatar, das laut Caro Rohrer kaum ein Gast auslässt, sei es als Vorspeise oder als Hauptgang.

Der Bären in Schlatt
Der Bären in Schlatt

Bären punktet mit Aussicht und Vertrautheit

Auch der Bären Schlatt oberhalb von Appenzell gehört zu den grossen Gewinnern. Das Gasthaus erreicht Rang drei und damit einen Spitzenplatz mitten in einer Phase des Generationenwechsels. Walter und Sonja Rechsteiner übergeben den Betrieb in naher Zukunft an ihre Tochter Fabienne Rechsteiner und deren Partner Albert Wild. Das Restaurant wird damit in sechster Generation weitergeführt.

Neben der Karte und der Aussicht über das Appenzellerland ist es vor allem die Atmosphäre, die bei den Gästen ankommt. «Unsere Gäste fühlen sich bei uns wie zu Hause», sagt Albert Wild. Spezialität des Hauses ist das Entrecôte Café de Paris.

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Das Segreto in Wittenbach
Das Segreto in Wittenbach

Segreto schafft es als Newcomer in die Top fünf

Für eine besondere Überraschung sorgt das Segreto in Wittenbach. Chefkoch Martin Benninger führte sein Restaurant bei der ersten Teilnahme am Swiss Guest Award gleich auf den fünften Platz. Damit zählt auch ein St.Galler Lokal zu den auffälligsten Neueinsteigern des diesjährigen Rankings.

Auffällig ist, dass die beliebtesten Restaurants nicht in den grossen Zentren liegen. Die Topplätze zeigen, dass gastronomische Qualität, persönliche Gastfreundschaft und ein stimmiges Gesamterlebnis gerade auch ausserhalb der Städte besonders stark wahrgenommen werden. Für die Ostschweiz ist das Ergebnis ein starkes Signal: Wer Gäste nachhaltig begeistert, braucht nicht zwingend eine urbane Bühne, sondern Verlässlichkeit, Charakter und Gastgeber, die ihr Haus mit Überzeugung führen.

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