Bank Frick vergibt Architektur-Auftrag für neuen Hauptsitz
Text: pd/red
Vorgesehen sind ein sechsstöckiges Hauptgebäude sowie zwei weitere Gebäude mit vier beziehungsweise fünf Stockwerken, mit jeweils einem Untergeschoss. Die Baukörper bestehen aus einem Betonsockel, darüber entsteht eine Konstruktion in Holzbauweise mit Arkaden. Der Neubau, der sich um einen grünen Innenhof anordnet, bildet damit den Campus Bank Frick.
Auftrag geht an Bernardo Bader Architekten
Entworfen haben diese Pläne Bernardo Bader Architekten aus Bregenz. «Das Konzept stärkt den Austausch unter den Mitarbeitenden, fördert unsere Innovationskultur und öffnet den Campus für die gesamte Gemeinde», betont Mario Frick, Präsident des Verwaltungsrates. «Bank Frick hat diesen Entwurf aus sieben eingereichten Projekten ausgewählt, da uns das Campus-Konzept in puncto Funktionalität und Nutzungsflexibilität wie kein anderes überzeugt. Und es setzt unsere Vision eines lebendigen Begegnungsorts um», ergänzt CFO Melanie Mündle.
Offene Strukturen und modulare Räume
Jedes Gebäude verfügt über ein Atrium im Zentrum, um das sich modulare Büros anordnen. So entstehen Innenräume und offene Strukturen, die von Holz, grossen Fenstern und Tageslicht geprägt sind. «Dieses Zusammenspiel schafft ein gesundheitsförderndes, inspirierendes Umfeld und macht den Campus Bank Frick zum Auftakt eines neuen Quartiers – zu einem Ort, an dem sich Architektur, Natur und Gemeinschaft gleichwertig begegnen», sagt Architekt Bernardo Bader.
Im Parterre des Hauptgebäudes sind Empfang, Auditorium und Meetingräume vorgesehen. Die Erdgeschosse der zwei weiteren Gebäude umfassen eine öffentliche Cafeteria mit Zugang zum Innenhof sowie Multifunktionsräume für Fitness, Sport und gemeinsame Aktivitäten. «Hier trifft sich unser Team, tauscht sich aus oder findet einen Rückzugsort. Insgesamt entsteht eine moderne Arbeitswelt, die unsere Mitarbeitenden an einem Standort zusammenführt», freut sich CFO Melanie Mündle.
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Neuer Hauptsitz entsteht an zentraler Lage
Mit diesem Konzept fügt sich der neue Hauptsitz nicht nur in die Landschaft, sondern auch in den Entwicklungsplan der Gemeinde ein, schreibt die Bank in einer Mitteilung. «Der Campus Bank Frick ist ein erster, entscheidender Baustein für die Entwicklung von Unterbendern. Die Gemeinde positioniert den Platz unter dem Kirchhügel neu als Zentrum mit einem attraktiven Nutzermix und hoher Aufenthaltsqualität. Da vorgesehen ist, die Hauptverkehrsachse künftig zu verlegen, verbessert sich die Erreichbarkeit für alle Verkehrsteilnehmenden», sagt Gemeindevorsteher Johannes Hasler.
Fachplanungsstart im ersten Quartal
Noch im ersten Quartal will Bank Frick die Fachplaner beauftragen, um mit der Detailplanung zu beginnen. Insgesamt entstehen durch den Neubau bis zu 700 Arbeitsplätze, die je nach Raumbedarf zum Teil an Dritte vermietet werden. Damit realisiert die Bank den neuen Hauptsitz entlang ihrer Wachstumsstrategie. Gemäss Terminplan bezieht Bank Frick die Gebäude im Jahr 2031.