St.Gallen

Innovationsforum 2026 macht KI-Transformation für KMU greifbar

Innovationsforum 2026 macht KI-Transformation für KMU greifbar
Mascha Kurpicz-Briki (FH Bern), Michael Blickenstorfer (Rimon Technologies), David Buchmann (Huber Fenster), Claudio Minder (Kybun Joya), Eva Ritz (IBM), Patrik Breitenmoser (Why AI), Marc Holitscher (Microsoft), Beat Kronenberg (FCSG), José Näf (Nahtlos), Karl Müller (Kybun Joya), Nico Forster (KI Puls), Sofia Truniger (Moderation) und Caroline Obolensky (TIDIT)
Lesezeit: 1 Minuten

Künstliche Intelligenz ist kein Zukunftsthema mehr, sondern zunehmend ein Wettbewerbsfaktor. Am 26. Februar fand das Innovationsforum 2026 im Switzerland Innovation Park Ost mit über 100 Teilnehmern statt. Im Zentrum stand die Frage, wie Künstliche Intelligenz in der Praxis Wirkung entfaltet: als Baustein der Wertschöpfung, als Treiber für effizientere Abläufe und als Veränderung der Zusammenarbeit zwischen Mensch, Daten und Technologie.

Text: pd/stz.

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Marc Holitscher, National Technology Officer von Microsoft Schweiz, ordnete die aktuelle Entwicklung als strategische Standortfrage ein: «Künstliche Intelligenz ist ein Werkzeug, das Teams befähigt, effizienter zu arbeiten und bessere Entscheidungen zu treffen.» Die Leistungsfähigkeit von KI habe stark zugenommen, während die Kosten pro Anwendung deutlich gesunken seien. Eine Entwicklung, die den breiten Einsatz zusätzlich beschleunige.

Dass KI in der Ostschweizer Unternehmenspraxis angekommen ist, zeigte sich in den Breakout-Sessions mit konkreten Anwendungsbeispielen aus unterschiedlichen Branchen. Unternehmen berichteten über Anwendungen in der Prozessautomatisierung, bei datenbasierten Entscheidungen und in der Optimierung von Kundeninteraktionen. Karl Müller und Claudio Minder brachten es auf den Punkt: «Früher war es mutig, KI einzusetzen. Heute ist es mutig, ohne KI zu arbeiten.»

Dass datenbasierte Ansätze auch in einem traditionsreichen Umfeld Wirkung entfalten, zeigte Beat Kronenberg, CEO des FC St.Gallen. Mehrwert entsteht etwa im Besuchermanagement, in der Analyse von Fanbedürfnissen sowie bei der Auswertung von Leistungs- und Spielerdaten. Sein Fazit: Innovation und Tradition ergänzen sich, wenn Technologie zur Unterstützung von Menschen und Organisation eingesetzt wird.

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