Thurgau

Erstes Ostschweizer Digitalisierungs- und KI-Barometer erschienen

Erstes Ostschweizer Digitalisierungs- und KI-Barometer erschienen
Caroline Obolensky
Lesezeit: 2 Minuten

Das Thurgauer Institut für Digitale Transformation hat sein erstes Digitalisierungs- und KI-Barometer veröffentlicht. Die Ergebnisse zeigen: Die Ostschweiz zählt in mehreren Bereichen zu den digitalen Vorreitern der Schweiz. Gleichzeitig bestehen bei Datenkompetenz und Weiterbildung weiterhin deutliche Herausforderungen.

Text: stz.

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Das Thurgauer Institut für Digitale Transformation hat sein Digitalisierungs- und KI-Barometer offiziell publiziert. Erste Einblicke in die Resultate wurden am Innovationsforum «Künstliche Intelligenz: Vom Tool zur Transformation» im Switzerland Innovation Park Ost präsentiert.

Studienleiterin Caroline Obolensky vom TIDITT stellte zentrale Erkenntnisse vor und ordnete die Resultate im nationalen Kontext ein. Besonders aufschlussreich war der Vergleich mit der Digitale Verwaltung Schweiz und deren E-Government-Studie 2025. Dabei zeigte sich: Die Ostschweizer Kohorte nimmt in mehreren Bereichen eine Spitzenposition ein.

So liegt die Ostschweiz bei der Nutzung der digitalen Signatur deutlich vor dem gesamtschweizerischen Durchschnitt. 30 Prozent der befragten Organisationen nutzen die digitale Signatur häufig, national sind es lediglich 10 Prozent. In diesem Bereich kann die Region als digitale Vorreiterin gelten.

Gleichzeitig macht das Barometer bestehende Defizite sichtbar.

Insbesondere die Datenkompetenz bleibt ein Engpass innerhalb der digitalen Kompetenzen. Auch bei der Weiterbildung besteht Handlungsbedarf: 44 Prozent der Unternehmen bieten Schulungen zu Künstlicher Intelligenz an. Geht es um ethische Fragestellungen im Zusammenhang mit KI, sind es lediglich 19 Prozent.

Die Resultate verdeutlichen, dass technologische Anwendung und strategische Transformation nicht automatisch Hand in Hand gehen. Während einzelne Instrumente bereits breit genutzt werden, braucht es vertiefte Kompetenzen, systematische Weiterbildung und eine stärkere Verankerung ethischer Fragestellungen in den Organisationen.

Das vollständige Barometer steht ab sofort zum Download bereit.

Die Erkenntnisse werden am 11. Mai 2026 am I+D Campus in Kreuzlingen vertieft diskutiert. Ziel ist es, die Resultate gemeinsam mit Vertretern aus Wirtschaft, Verwaltung und Forschung weiterzuentwickeln und konkrete Impulse für die digitale Transformation in der Ostschweiz zu setzen.

Ermöglicht wurde das Barometer durch die Zusammenarbeit mit der DemoSCOPE AG, der Industrie- und Handelskammer St.Gallen-Appenzell sowie der Industrie- und Handelskammer Thurgau.

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