Thurgau

Arbeiten in den Thurgauer Spitälern bald ukrainische Flüchtlinge?

Arbeiten in den Thurgauer Spitälern bald ukrainische Flüchtlinge?
Das Kantonsspital Frauenfeld
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Die Spital Thurgau AG will Flüchtlinge aus der Ukraine anstellen. Es hätten sich bereits Personen gemeldet – nun gelte es, das Hilfsangebot möglichst rasch in die Praxis umzusetzen.

Die Spital Thurgau AG wolle ukrainischen Flüchtlingen eine Anstellung ermöglichen, berichtet das Branchenportal medinside.ch. Fachleute mit den notwendigen Qualifikationen werden bevorzugt eingestellt. Es sollen aber auch fünf Arbeitsstellen geschaffen werden für Flüchtlinge, die nicht über die berufliche Anerkennung für die Schweiz verfügen.

Es handelt sich primär um Stellen in der Pflege und in der Betreuung

Aber auch im Labor, in der Hotellerie oder im technischen Bereich sollen die Personen eingesetzt werden. «Wir sind da offen», so Marc Kohler, CEO der Spital Thurgau AG, zu medinside.ch.

Erste Flüchtlinge aus der Ukraine hätten sich bereits gemeldet; aktuell würden die konkreten Einsatzmöglichkeiten evaluiert, so der CEO. «Wir versuchen, unser Hilfsangebot möglichst rasch auch in die Praxis umzusetzen.»

Gemäss Kohler gibt es «eher wenige» Fachleute, die sich bis jetzt gemeldet haben

Nicht-Fachleute, die eine Arbeit suchen, gebe es hingegen deutlich mehr. Diese müssten durch das bestehende Fachpersonal angeleitet und betreut werden; sie bräuchten quasi eine Eins-zu-eins-Betreuung, sagt Kohler und fügt an: «Die Zusatzstellen sind in erster Linie mit viel Aufwand verbunden, den wir aber in der heutigen Flüchtlingskrise gerne als einen unserer Beiträge leisten.»

Bis anhin habe die Spital Thurgau AG «namhafte Beiträge» an die Glückskette gespendet. «Nun geht es uns und vielen Mitarbeitern darum, die ukrainischen Flüchtlinge, die in die Schweiz gekommen sind, auch da zu unterstützen, wo es ihnen am meisten nützt», so der CEO des Spitalunternehmens. Laut Kohler kommt das Hilfsangebot bei den Angestellten insgesamt gut an: «Es wird geschätzt, dass wir rasch und möglichst unkompliziert helfen.»

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