Fürstentum Liechtenstein

VP Bank steigert Gewinn deutlich

VP Bank steigert Gewinn deutlich
Group-CEO Urs Monstein
Lesezeit: 2 Minuten

Die VP Bank aus Vaduz hat im Geschäftsjahr 2025 ihren Jahresgewinn markant auf 47 Millionen Franken erhöht. Getragen wurde das Ergebnis von steigenden Kundenvermögen, solidem Neugeldzufluss und einer spürbar verbesserten Effizienz. Für 2026 rechnet die Bank mit einem anspruchsvollen Umfeld, sieht sich strategisch jedoch gut aufgestellt.

Text: stz.

Die VP Bank hat im Geschäftsjahr 2025 ihren Jahresgewinn auf 47.0 Millionen Franken gesteigert. Damit lag das Ergebnis 154.6 Prozent über der Vorjahresperiode. Der Geschäftsertrag entwickelte sich positiv, während Effizienzmassnahmen zu einer nachhaltig tieferen Kostenbasis führten.

Die betreuten Kundenvermögen stiegen um 5.8 Prozent auf 53.7 Milliarden Franken. Diese Entwicklung wurde sowohl durch marktbedingte Effekte als auch durch positive Netto-Neugeldzuflüsse getragen. Der Netto-Neugeldzufluss belief sich auf 1.2 Milliarden Franken, was einem Wachstum von 2.3 Prozent entspricht.

Das Kreditvolumen blieb mit 5.9 Milliarden Franken stabil. Weniger ertragsstarke Kredite wurden gezielt reduziert, während Mittel in profitablere Kreditbeziehungen umgeschichtet wurden.

Der Geschäftsertrag erhöhte sich um 2.1 Prozent auf 337.3 Millionen Franken. Treiber dieser Entwicklung waren der Kommissions- und Dienstleistungserfolg, der um 3.3 Prozent auf 141.6 Millionen Franken zunahm, sowie der Handelserfolg, der um 13.2 Prozent auf 34.9 Millionen Franken stieg. Beide Bereiche profitierten von einer höheren Kundenaktivität. Demgegenüber ging der Zinserfolg um 5.4 Prozent auf 144.5 Millionen Franken zurück und widerspiegelt damit die Herausforderungen des aktuellen Zinsumfelds. Zusätzlich belasteten Währungseinflüsse den Geschäftsertrag.

Der Geschäftsaufwand sank um 8.9 Prozent auf 280.8 Millionen Franken. Die Personalkosten reduzierten sich um 5.7 Prozent auf 172.8 Millionen Franken, während die Sachkosten um 9.2 Prozent auf 77.7 Millionen Franken zurückgingen. Der Abschreibungsaufwand verringerte sich um 21.1 Prozent auf 29.2 Millionen Franken.

Die Cost/Income Ratio lag bei 83.2 Prozent und verbesserte sich damit um zehn Prozentpunkte gegenüber 2024. Die VP Bank weist zudem eine starke Kapitalisierung und gute Liquidität auf. Die Tier 1 Ratio betrug 26.1 Prozent, die Liquidity Coverage Ratio 180.4 Prozent.

Im Geschäftsjahr 2025 setzte die VP Bank die angekündigten strategischen Massnahmen um. Das Effizienzprogramm wurde abgeschlossen, was zu einer nachhaltig tieferen Kostenbasis führte. Parallel dazu führte die Bank eine fokussierte Markt- und Segmentstrategie ein, stabilisierte die Organisation weiter und verstärkte das Management. Damit schuf sie die Grundlage für weiteres profitables Wachstum.

Urs Monstein, Group CEO der VP Bank, sagt: «Das Jahresergebnis zeigt, dass wir unsere strategischen Ankündigungen umgesetzt haben. Trotz eines anspruchsvollen Umfelds konnten wir die Kostenbasis senken und zentrale Wachstumstreiber weiterentwickeln. Auf dieser Grundlage richten wir unseren Fokus nun auf die weitere Stärkung der nachhaltigen Ertragskraft.»

Für 2026 rechnet die VP Bank mit einem herausfordernden Umfeld, geprägt von geopolitischen Unsicherheiten, anspruchsvollen geldpolitischen Rahmenbedingungen und einem rückläufigen Zinserfolg. Gleichzeitig setzt die Gruppe ihren strategischen Kurs fort. Zentrale Elemente sind die weitere Ausrichtung auf den Vertrieb sowie eine hohe operative Effizienz bei anhaltender Kostendisziplin. Dank starker Kapitalisierung, komfortabler Liquidität und klarer strategischer Ausrichtung sieht sich die VP Bank gut positioniert, stabile Erträge zu erzielen und langfristigen Mehrwert für Kunden und weitere Anspruchsgruppen zu schaffen.

Der Verwaltungsrat schlägt der Generalversammlung vom 24. April 2026 eine Dividende von 4.00 Franken pro Namenaktie A und 0.40 Franken pro Namenaktie B zur Genehmigung vor. Sämtliche Mitglieder des Verwaltungsrats stellen sich zur Wiederwahl.

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