«UpperThurgau» will Wirtschaft auf Kurs bringen
Text: pd/stz.
Im Zentrum stand die Frage, wie die Region ihre wirtschaftlichen Stärken gemeinsam besser nutzen kann. Mit der Lancierung von UpperThurgau erhält dieser Austausch eine langfristig angelegte Plattform.
Fachkräfte und Innovationen im Fokus
Den Auftakt machten drei Themenforen auf der MS Säntis und der MS St.Gallen. Dabei ging es um Talente, Innovation und Vernetzung: Wie gewinnen und halten Unternehmen Fachkräfte? Wie nutzen sie vorhandenes Wissen besser? Und wie werden aus Ideen marktfähige Lösungen?
Im Kornhaus begrüssten anschliessend Andrea Roth, CEO von Geobrugg und Präsident der Arbeitgebervereinigung Region Romanshorn, sowie Christian Sallmann, Co-CEO von ISA und Vizepräsident der IHK Thurgau, die Teilnehmer. Auch Romanshorns Stadtpräsident Roger Martin, Präsident der Region Oberthurgau, unterstrich die Bedeutung der Zusammenarbeit für die wirtschaftliche Entwicklung.
Unternehmen teilen Erfahrungen
Konkrete Herausforderungen beleuchtete eine Podiumsdiskussion unter der Leitung von IHK-Direktor Jérôme Müggler. Es diskutierten Christoph Keller, CTO und Deputy CEO von Eugster/Frismag, Andreas Bleiker, Geschäftsführer von Alpinamed und Vizepräsident von PhytoValley, sowie Sebastian Kuster, Managing Director von swiss-sonic Ultraschall.
Der Austausch zeigte: Trotz unterschiedlicher Ausgangslagen können Unternehmen von branchenübergreifenden Kontakten und gegenseitigem Wissen profitieren. Genau hier soll UpperThurgau ansetzen und die Kompetenzen der regionalen Wirtschaft zusammenbringen.
Aus Kontakten soll Zusammenarbeit werden
Zum Abschluss skizzierten UpperThurgau-Präsident Kevin Länzlinger, Gemeindepräsident von Roggwil, und Vorstandsmitglied Andrea Roth die weitere Entwicklung der Plattform. Beim Stehlunch vertieften die Teilnehmer ihre Kontakte.
«Wenn wir uns in der Region besser vernetzen und zusammenarbeiten, können wir viel voneinander profitieren und gemeinsam mehr bewegen», sagte Roth. UpperThurgau soll dafür den Rahmen schaffen und aus dem Austausch eine dauerhafte Zusammenarbeit machen.