Toni Fürst erhält die Goldene Stallplakette
Text: pd/ako
In ihrer Laudatio erklärte Estela-Maria Hummel, Präsidentin der Offa-Pferdemesse, es gebe Menschen, die ihren Beruf wählen – und solche, bei denen man den Eindruck habe, der Beruf habe sie gewählt. Anton «Toni» Fürst gehöre klar zur zweiten Kategorie.
Seine Arbeit sei geprägt von Ruhe, Präzision und einem ausgeprägten Blick für Details. Auch im klinischen Alltag zeige sich diese Haltung, die von grosser Erfahrung, Intuition und Klarheit bestimmt sei.
Es handle sich dabei nicht nur um einen Beruf, sondern um eine Haltung. Fürst habe sich stets durch eine direkte und ehrliche Art ausgezeichnet, mit dem Ziel, die bestmöglichen Entscheidungen für das Tier zu treffen.
Engagement in Ausbildung, Forschung und Praxis
Neben seiner klinischen Tätigkeit engagierte sich Anton «Toni» Fürst intensiv in der Ausbildung junger Tierärzte sowie in verschiedenen Gremien. Sein beruflicher Weg führte ihn an die Universität, wo er vom Assistenten bis zur Professur für Pferdechirurgie und zur Leitung einer Klinik tätig war.
Dort verband er Forschung, Lehre und Praxis und gab sein Wissen an kommende Generationen weiter. Auch ausserhalb der Pferdemedizin zeigt sich eine weitere Facette seines Wirkens: die Musik. Neben dem beruflichen Alltag gehört das gemeinsame Musizieren ebenso zu seinem Leben wie Auftritte in der Band des Tierspitals.
Bedeutung der Goldenen Offa-Stallplakette
Die Goldene Offa-Stallplakette wird jeweils am letzten Tag der Offa-Pferdemesse vergeben, die im Rahmen der Frühlingsmesse stattfindet. Mit der Auszeichnung werden Persönlichkeiten für besondere Verdienste zum Wohl der Pferde oder im Bereich Pferdesport geehrt.
Erstmals wurde die Goldene Stallplakette 1986 an den Direktor des Schweizer Nationalzirkus Knie und Begründer der Freiheitsdressur, Fredy Knie senior, verliehen.