St.Gallen

SGKB steigert Gewinn

SGKB steigert Gewinn
CEO Christian Schmid
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Die St.Galler Kantonalbank ist weiterhin auf Kurs: Sämtliche Ertragspfeiler liegen über dem Vorjahr; der Konzerngewinn steigt auf 227 Millionen Franken (+5.5 Prozent).

Text: pd/stz.

Die verwalteten Vermögen erhöhen sich um 11.3 Prozent auf 71.8 Milliarden Franken per Ende Dezember. Zu diesem starken Wachstum haben die gute Performance der Anlageprodukte sowie ein Netto-Neugeld von 4.2 Milliarden beigetragen. Ein bedeutender Anteil dieser Neugelder stammt von Privatpersonen im Inland, aber vor allem auch aus dem Geschäft mit institutionellen Anlegern.

«Besonders im Global-Custody-Geschäft mit Pensionskassen konnten wir Marktchancen nutzen und neue Kunden gewinnen», sagt Christian Schmid, CEO der St.Galler Kantonalbank.

Die Kundenausleihungen steigen um 1.0 Milliarden Franken (+2.9 Prozent) auf 34.7 Milliarden. Der grösste Anteil des Neugeschäfts stammt aus Hypotheken für Privatpersonen.

Alle Ertragspfeiler im Plus

Der Brutto-Erfolg aus dem Zinsengeschäft nimmt um 5.9 Prozent zu. Dank einer guten Vertriebs- und Marktperformance kann auch der Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft (+7.0 Prozent) deutlich gesteigert werden.

Die Erträge im Fonds-, Depot- und Vermögensverwaltungsgeschäft liegen aufgrund der stark gewachsenen Bestände über dem Vorjahr. Der Handelserfolg (+11.2 Prozent) profitiert von der hohen Aktivität an den Börsen. Damit steigt der Geschäftsertrag insgesamt um 7.7 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Der Geschäftsaufwand erhöht sich um 6.5 Prozent. Im Einklang mit dem Wachstum des Unternehmens wird gezielt in die Zukunft investiert. Der Personalbestand wird weiter ausgebaut. Per Jahresende arbeiten 36 Mitarbeiter mehr bei der Bank als im Vorjahr. Gleichzeitig wird konsequent in die Erneuerung, Weiterentwicklung und Sicherheit der IT-Landschaft investiert. Der Personalaufwand steigt um 7.0 Prozent, der Sachaufwand um 5.6 Prozent.

Gesundes Kreditportfolio, höhere Dividende

Es wurden netto Wertberichtigungen und Rückstellungen für Kreditrisiken im Umfang von 10.4 Millionen Franken gebildet. Diese Vorsorgemassnahmen bei einzelnen Krediten tragen der Geschäftslage der Ostschweizer Unternehmen Rechnung, die sich je nach Branche sehr unterschiedlich entwickelt. Gesamthaft zeigt sich die Ostschweizer Wirtschaft trotz der Herausforderungen widerstandsfähig.

Der Verwaltungsrat beantragt der Generalversammlung vom 29. April 2026 eine Erhöhung der Dividende von 19 auf 20 Franken pro Aktie. Damit schüttet die SGKB 52.8 Prozent ihres Konzerngewinns an die Aktionäre aus. Dem Kanton St.Gallen als Hauptaktionär fliessen 61.1 Millionen Franken Dividenden zu.

Die St.Galler Kantonalbank erwartet für das Geschäftsjahr 2026 einen Konzerngewinn auf Vorjahresniveau. Dies unter der Annahme, dass die aktuellen Zinsen stabil bleiben und die Schweizer Wirtschaft keine Rezessionsphase durchläuft.

Die detaillierten Finanzzahlen 2025 finden Sie hier.

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