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Raiffeisen-Transaktionspreisindex zeigt steigende Immobilienpreise

Raiffeisen-Transaktionspreisindex zeigt steigende Immobilienpreise
Raiffeisen-Chefökonom Fredy Hasenmaile
Lesezeit: 2 Minuten

Die Preise für selbstgenutztes Wohneigentum in der Schweiz sind auch im ersten Quartal 2026 weiter gestiegen. Sowohl Einfamilienhäuser als auch Eigentumswohnungen verteuerten sich erneut, wobei insbesondere touristische Regionen und einzelne Landesteile überdurchschnittliche Zuwächse verzeichnen.

Text: pd/stz.

Preise für selbstgenutztes Wohneigentum sind im ersten Quartal 2026 weiter gestiegen. Für Einfamilienhäuser musste 1,4 Prozent mehr bezahlt werden als im Vorquartal. Stockwerkeigentum ist mit einem Plus von 1,8 Prozent ebenfalls erneut teurer geworden. Gegenüber dem ersten Quartal 2025 verteuerten sich sowohl Einfamilienhäuser als auch Eigentumswohnungen um 4,9 Prozent.

«Die anhaltend tiefen Zinsen ermöglichen mit dem Kauf von Wohneigentum in vielen Regionen deutliche Einsparungen gegenüber dem Wohnen zur Miete. Die hohe finanzielle Attraktivität von Wohneigentum hält die Preisdynamik weiterhin hoch», erklärt Fredy Hasenmaile, Chefökonom von Raiffeisen Schweiz.

Einfamilienhäuser in Bern und der Westschweiz besonders gefragt

Im Vorjahresvergleich verzeichneten Einfamilienhäuser in der Region Bern (+6,7 Prozent) und der Westschweiz (+7,4 Prozent) die stärksten Preisanstiege. In der Nordwestschweiz (+3,0 Prozent) stiegen die Hauspreise hingegen deutlich weniger stark.

Beim Stockwerkeigentum legten die Preise im Jahresvergleich in der Innerschweiz (+7,3 Prozent) sowie in der Südschweiz (+5,5 Prozent) am stärksten zu. In der Region Genfersee (-0,8 Prozent) sind die Preise für Eigentumswohnungen gegenüber dem Vorjahr hingegen leicht gesunken.

Touristische Regionen treiben die Preisentwicklung

Die Aufschlüsselung der Preisentwicklung nach Gemeindetypen zeigt, dass die Hauspreise in touristischen Gemeinden (+5,8 Prozent) innerhalb eines Jahres am stärksten gestiegen sind. In urbanen Gemeinden haben sie mit einem Plus von 4,7 Prozent am wenigsten, aber immer noch deutlich zugelegt.

Im Segment der Eigentumswohnungen verzeichneten ebenfalls touristische Gemeinden mit 5,8 Prozent die stärksten Preisanstiege. Auch in den Zentren stiegen die Preise für Stockwerkeigentum innerhalb eines Jahres, jedoch war die Preisdynamik mit einem Wachstum von 1,4 Prozent hier am schwächsten.

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