Im Hypothekargeschäft konnte Raiffeisen ihre starke Marktposition weiter ausbauen. Die Hypothekarforderungen stiegen um 4,6 Prozent auf 230,9 Milliarden Franken. Damit erhöhte sich der Marktanteil leicht auf 18,4 Prozent. Auch im Firmenkundengeschäft legten die Ausleihungen zu und erreichten 57 Milliarden Franken. Insgesamt gewann die Bankengruppe im vergangenen Jahr rund 5000 neue Firmenkunden.
Besonders deutlich fiel das Wachstum bei den Kundeneinlagen aus. Diese nahmen um 10,9 Milliarden Franken oder 5,1 Prozent auf 225,8 Milliarden Franken zu. Damit sind die Kundenausleihungen zu über 92 Prozent durch Kundengelder gedeckt.
Im Zinsengeschäft wirkte sich das gesunkene Zinsniveau aus. Der Nettoerfolg aus dem Zinsengeschäft ging um 7,1 Prozent auf 2,6 Milliarden Franken zurück. Gleichzeitig entwickelte sich das sogenannte indifferente Geschäft sehr positiv. Der Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft stieg um 10 Prozent auf 751,9 Millionen Franken, während das Handelsgeschäft um 13 Prozent zulegte. Der Anteil dieser Ertragsquellen am gesamten Geschäftsertrag erhöhte sich auf 27,4 Prozent.
Auch das Anlagegeschäft verzeichnete eine starke Dynamik. Das Depotvolumen wuchs um 15 Prozent auf 59,7 Milliarden Franken. Treiber waren insbesondere Vermögensverwaltungsmandate, deren Anzahl und Volumen deutlich zunahmen.
Die Kapitalbasis der Raiffeisen-Gruppe bleibt ausgesprochen solide. Die Eigenmittel und verlustabsorbierenden Mittel stiegen auf 28 Milliarden Franken. Mit einer risikogewichteten TLAC-Quote von 27,5 Prozent sowie einer Leverage Ratio von 8,6 Prozent liegt die Bank deutlich über den regulatorischen Anforderungen.
Für das laufende Jahr zeigt sich Raiffeisen zuversichtlich. Trotz weiterhin tiefem Zinsumfeld rechnet die Bank aufgrund des starken Volumenwachstums mit einem leicht besseren Ergebnis. Gleichzeitig will die Gruppe ihre Erträge weiter diversifizieren und insbesondere das Vorsorge- und Anlagegeschäft ausbauen.
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