St.Gallen wird zum Treffpunkt globaler Entscheidungsträger
Text: pd/red
Im Zentrum stehen aktuelle geopolitische, wirtschaftliche und technologische Entwicklungen. Ziel des Symposiums ist es, den Austausch zwischen erfahrenen Führungskräften und der nächsten Generation zu fördern und konkrete Handlungsoptionen zu thematisieren.
Themen von Globalisierung bis Technologie
Das Programm umfasst unter anderem Diskussionen zur Zukunft der Globalisierung, zu europäischen Finanzmärkten sowie zu Fragen der digitalen Souveränität. Weitere Schwerpunkte sind geopolitische Entwicklungen im Nahen Osten und die transatlantischen Beziehungen.
Zu den Referenten gehören Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und internationalen Organisationen. Erwartet werden unter anderem Bundesrätin Karin Keller-Sutter, UBS-CEO Sergio P. Ermotti, Logitech-CEO Hanneke Faber und Roche-CEO Thomas Schinecker. Ebenfalls angekündigt sind IKRK-Präsidentin Mirjana Spoljaric Egger sowie UNESCO-Generaldirektor Khaled El-Enany.
Beiträge aus der Universität St.Gallen ergänzen das Programm. Forscher ordnen Themen wie Geopolitik, Innovation, künstliche Intelligenz oder Demokratie ein.
Essaywettbewerb als Zugang für Nachwuchs
Junge Talente nehmen über einen internationalen Essaywettbewerb am Symposium teil. Die diesjährige Fragestellung befasst sich mit den Wechselwirkungen von Technologie, Politik und Demografie.
Ehemalige Teilnehmer des Formats sind heute in führenden Positionen tätig und kehren teilweise als Referenten zurück. Dazu zählen etwa Philipp Navratil, CEO von Nestlé, oder Emma Theofelus, Ministerin für Information, Kommunikation und Technologie in Namibia.
Öffentliche Veranstaltungen in der Stadt
Ergänzend zur Hauptkonferenz findet vom 3. bis 7. Mai 2026 das Programm «St. Gallen Symposium in Town» statt. In Cafés und Altstadtbeizen sind sieben Veranstaltungen geplant, bei denen internationale Gäste mit der Bevölkerung diskutieren. Teilnehmen werden unter anderem der deutsche Philosoph und Autor Richard David Precht und Barbara Bleisch, Moderatorin der SRF-Sendung Sternstunde Philosophie.
Symposium mit internationaler Ausrichtung
Das St.Gallen Symposium wurde 1969 gegründet und bringt jährlich rund 1000 Teilnehmer aus mehr als 80 Nationen zusammen. Es versteht sich als Plattform für den Austausch zwischen Generationen mit dem Ziel, verantwortungsvolle und zukunftsorientierte Entscheide zu fördern.