Neue Bank verzeichnet Rekord-Neugeldzufluss
Text: pd/stz.
Die Neue Bank hat im Geschäftsjahr 2025 ein starkes Wachstum erzielt und gleichzeitig ihre Ertragslage stabil gehalten. Die betreuten Kundenvermögen nahmen um 14.6 Prozent auf 7.6 Milliarden Franken zu und überschritten damit erstmals die Marke von sieben Milliarden. Treiber dieser Entwicklung war ein Nettoneugeldzufluss von 735 Millionen. Damit verzeichnete die Bank den höchsten Nettoneugeldzufluss in ihrer Geschichte.
Auch die Bilanzsumme stieg deutlich an: Aufgrund höherer Kundengelder erhöhte sie sich von 1.4 Milliarden auf 1.5 Milliarden Franken. Insgesamt konnte die Bank ihr Wachstum aus eigener Kraft finanzieren. Trotz gezielter Investitionen in zusätzliche Mitarbeiter, Wachstum und Infrastruktur blieb der Jahresgewinn mit 6.6 Millionen nahezu auf Vorjahresniveau. Im Jahr zuvor hatte er 6.7 Millionen betragen.
Robuste Ertragsbasis trotz sinkender Zinsen
Das Geschäftsjahr war von einem anspruchsvollen Zinsumfeld geprägt. Der Erfolg aus dem Zinsengeschäft ging infolge der Zinssenkungen der Zentralbanken um 13.5 Prozent auf 10.3 Millionen Franken zurück. Demgegenüber entwickelte sich das Geschäft mit Finanztransaktionen sehr positiv. Der Erfolg aus Finanzgeschäften stieg um 21.5 Prozent auf 7.9 Millionen. Besonders das Devisen- und Edelmetallgeschäft profitierte vom Marktumfeld.
Der Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft blieb mit 16.9 Millionen Franken stabil auf Vorjahresniveau. Insgesamt erzielte die Neue Bank einen Geschäftsertrag von 35.2 Millionen und lag damit lediglich 0.9 Prozent unter dem Vorjahr. Die ausserordentlich hohen Nettoneugeldzuflüsse wirken sich erfahrungsgemäss zeitlich verzögert auf die Erfolgsrechnung aus.
Starke Kapitalbasis als Grundlage für weiteres Wachstum
Die Eigenkapitalausstattung der Bank bleibt sehr solide. Die Tier-1-Quote beträgt 27.5 Prozent und liegt damit deutlich über den branchenüblichen Werten. Diese starke Kapitalbasis gilt als zentraler Pfeiler für die langfristige Unabhängigkeit der Bank und ermöglicht es, künftiges Wachstum aus eigener Kraft zu finanzieren.
«Wir wachsen nicht um jeden Preis, sondern dort, wo Risiko, Ertrag und Kapital im Gleichgewicht bleiben. 2025 konnten wir Rekord-Neugeldzuflüsse, stabile Gewinne und eine Kernkapitalquote von 27.5 Prozent miteinander verbinden. Das zeigt, dass die Neue Bank aus eigener Kraft wachsen und gleichzeitig ihre langfristige Unabhängigkeit stärken kann», sagt Verwaltungsratspräsident Hansruedi Köng.