Generationenwechsel bei der Stiftung Heimstätten
Text: pd/red
Die Stiftung Heimstätten stellt ihre Führung in den kommenden Monaten neu auf. Nach fünf Jahren als CEO wird Paola Giuliani spätestens Ende Juli 2027 pensioniert. Der Stiftungsrat hat die Rekrutierung ihrer Nachfolge bereits gestartet.
Giuliani hat die Stiftung in den vergangenen Jahren durch eine Phase der Weiterentwicklung und Professionalisierung geführt. Schlüsselpositionen wurden langfristig besetzt, die Führungsstrukturen weiterentwickelt und Bereiche wie Human Resources, Finanzen, Qualitätsmanagement und Marketing ausgebaut. Gleichzeitig hat die Stiftung ihre Angebote weiterentwickelt und diversifiziert.
«Paola Giuliani hat die Stiftung Heimstätten in einer wichtigen Entwicklungsphase mit grossem Engagement, hoher Verantwortung und klarem strategischem Fokus geprägt. Unter ihrer Leitung wurden wichtige Grundlagen geschaffen», sagt Stiftungsratspräsident Thomas Stalder.
Giuliani selbst will die verbleibende Zeit für die weitere Entwicklung der Organisation nutzen: «Gemeinsam ist es uns gelungen, die Stiftung Heimstätten für die Zukunft bereit zu machen. Ich freue mich, nächstes Jahr eine starke Organisation in neue Hände zu übergeben. Bis dahin bin ich mit voller Energie dabei.»
In den kommenden Jahren sollen insbesondere die Strategie weiter umgesetzt, die Angebote weiterentwickelt und die Stiftung langfristig als Dienstleistungsanbieterin für Menschen mit Beeinträchtigungen positioniert werden. Die bestehende Geschäftsleitung soll während des Führungswechsels für Kontinuität sorgen.
Wechsel auch im Stiftungsrat
Bereits vor dem CEO-Wechsel werden die Nachfolgen im Stiftungsrat vollzogen. Das langjährige Mitglied Hans Peter Hug und Präsident Thomas Stalder treten im Frühjahr 2027 zurück. Das Präsidium übernimmt dann Cibi Mathews. Mathews wurde am 10. September 2026 zusammen mit Angela Koller und Daniela Nussbaumer neu in den Stiftungsrat gewählt. Im Amt bleiben Ueli Eckhardt als Vizepräsident sowie Eliane Frei, Reto Hollenstein und Silvie Hofmann.
Mit der personellen Erneuerung will die Stiftung die für ihre weitere Entwicklung benötigten Kompetenzen im strategischen Führungsgremium stärken und zugleich Kontinuität gewährleisten.
Die Stiftung Heimstätten wurde 1994 gegründet und ist seit 2015 eine privatrechtliche Stiftung. Sie engagiert sich für eine inklusive Gesellschaft, in der Menschen mit Beeinträchtigung selbstbestimmt leben, lernen und arbeiten können.
Rund 400 erwachsene Menschen nutzen Angebote in den Bereichen Wohnen und Tagesstruktur sowie Arbeit. Rund 160 Mitarbeiter, Lernende, Praktikanten, Zivildienstleistende und Freiwillige begleiten die Klienten. Mit Begegnungsräumen und der Zusammenarbeit mit Unternehmen des ersten Arbeitsmarktes will die Stiftung zudem Brücken zwischen Menschen mit und ohne Beeinträchtigung schaffen.