Die Cicor-Gruppe hat im Geschäftsjahr 2025 ein deutliches Wachstum erzielt. Der Umsatz stieg von 480,8 Millionen Franken im Jahr 2024 auf 616,5 Millionen Franken, was einem Plus von rund 28 Prozent entspricht. Auf Pro-forma-Basis, also unter Einbezug aller abgeschlossenen Übernahmen, hätte der Umsatz sogar 691,0 Millionen Franken erreicht.
Das bereinigte EBITDA erhöhte sich auf 64,6 Millionen Franken. Gleichzeitig ging der bereinigte Reingewinn leicht von 34,5 auf 32,7 Millionen Franken zurück, während der bereinigte Gewinn pro Aktie von 7,85 auf 7,45 Franken sank. Gründe dafür waren unter anderem Wechselkurseffekte sowie die Integration neu übernommener Unternehmen.
Zum Wachstum beigetragen haben vor allem fünf Akquisitionen im Jahr 2025. Dazu zählen die Übernahme der deutschen Profectus GmbH, zentrale Geschäftsaktivitäten der Éolane-Gruppe in Frankreich, eine Elektronikfertigungsstätte von Mercury Systems in Genf, das spanische Unternehmen MADES sowie zwei Produktionsstandorte von Valtronic Technologies in den USA und Marokko. Insgesamt kamen dadurch über 1'300 Mitarbeitende sowie zusätzliche Produktionskapazitäten in Europa, Nordafrika und den USA hinzu.
Auch operativ entwickelte sich das Geschäft stabil. Der Auftragseingang lag mit 645,0 Millionen Franken deutlich über dem Vorjahr (440,4 Millionen Franken). Das sogenannte Book-to-Bill-Verhältnis von 1,05 signalisiert eine weiterhin solide Nachfrage.
Für das laufende Jahr erwartet Cicor weiteres Wachstum. Für 2026 rechnet das Unternehmen mit einem Umsatz zwischen 700 und 750 Millionen Franken sowie mit einem bereinigten EBITDA zwischen 70 und 80 Millionen Franken. Langfristig strebt die Gruppe einen Umsatz von über einer Milliarde Franken bis 2028 an.