St.Gallen

Zwölf St.Galler Freisinnige wollen in den Nationalrat

Zwölf St.Galler Freisinnige wollen in den Nationalrat
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Rund 150 Freisinnige fanden an der gestrigen Nominationsversammlung den Weg nach Uznach, um den zwölf Kandidaten für die Nationalratswahlen 2023 Rückenwind zu geben.

Text: PD

Die FDP präsentierte eine starke Hauptliste, die von den beiden Bisherigen Marcel Dobler und Susanne Vincenz-Stauffacher angeführt wird. Die unterschiedlichen Profile der Kandidaten zeigten dabei anschaulich die breite Abstützung der Partei in der Bevölkerung, teilt die FDP mit.

Thematisch treten die Freisinnigen insbesondere mit konkreten Antworten auf sicherheits-, energie-, wirtschafts- und sozialpolitische Fragen auf.

Kantonalparteipräsident und Kantonsrat Raphael Frei hätte sich wohl keine bessere Kulisse für die Nominationsversammlung der Nationalratswahlen 2023 für seine Partei wünschen können: Rund 150 begeisterte Freisinnige durften zu diesem Anlass am Donnerstag, 19.01.2023, in Uznach begrüsst werden.

Das Interesse und die breite Zustimmung zeigten, dass den freisinnigen Lösungen in den herausfordernden Bereichen der Sicherheits-, Energie-, Wirtschafts- und Sozialpolitik grosses Vertrauen entgegengebracht wird. Mit Spannung wurde dementsprechend auch die Bekanntgabe der Persönlichkeiten erwartet, die für die FDP in den Nationalratswahlkampf einsteigen würden.

Unterschiedlichste Persönlichkeiten und vielversprechende Überraschungen

Breit abgestützt, regional verteilt und kompetent: So präsentierte sich die FDP-Hauptliste an diesem Abend. Die zwölf Frauen und Männer weisen unterschiedlichste berufliche und persönliche Hintergründe auf. Das überzeugte auch die Delegierten. Sie nominierten folgende Kandidaten einstimmig:

1. Marcel Dobler (bisher), Wirtschaftsinformatiker B.Sc. FH, Unternehmer, Nationalrat, Rapperswil-Jona
2. Susanne Vincenz-Stauffacher (bisher), lic. iur. HSG, selbstständige Rechtsanwältin, Ombudsfrau, Nationalrätin, Abtwil
3. Andrea Abderhalden, Unternehmerin, Kantonsrätin, Nesslau
4. Brigitte Bailer, Dr. oec. publ., Unternehmerin, St.Galler Handelsrichterin, Pensionskassenpräsiden-tin, Rapperswil-Jona
5. Caroline Bartholet-Schwarzmann, Eidg. dipl. Drogistin, Gemeindepräsidentin, Kantonsrätin, Niederbüren
6. Marc Flückiger, Unternehmer, Käser, ehem. Stadtparlamentspräsident, Wil
7. Jens Jäger, Primarlehrer, Kantonsratspräsident 2022/2023, Vilters
8. Katrin Meier, Dipl. Psych. FH, Bürgerratspräsidentin St.Gallen, St.Gallen
9. Peter Nüesch, Landwirt, Präsident St.Galler Bauernverband, Kantonsrat, Widnau
10. Oskar Seger, Dipl. Bauingenieur FH, Unternehmer, Kantonsrat, St.Gallen
11. Thomas Toldo, Betriebsökonom HWV, Bauunternehmer, Präsident Baumeisterverband Kanton St.Gallen, Kantonsrat, Sevelen
12. Christof Züger, Käser, LebensmittelIngenieur ETH, Unternehmer, Niederbüren

Neben der Hauptliste stellten sich in einem zweiten Teil auch die Jungfreisinnigen, die Umweltfreisinnigen sowie die FDP-Frauen vor, die ebenfalls mit eigenen Listen antreten werden. Die Delegierten hiessen entsprechende Unterlistenverbindungen gut. Insgesamt wird sich der St.Galler Stimmbevölkerung im Herbst somit eine breite Auswahl von über 50 Kandidatinnen und Kandidaten auf echt liberalen Listen präsentieren.

 

Kein Nachwuchsproblem bei den Freisinnigen

Für Begeisterung sorgten insbesondere die Jungfreisinnigen Kanton St.Gallen. Die Jungpartei der FDP wird in diesem Jahr mit zwei Listen zu den Wahlen antreten und stellte damit eindrücklich klar, dass die Freisinnigen unter keinem Nachwuchsproblem leiden.

Die Jungfreisinnigen, wie auch die Umweltfreisinnigen und FDP Frauen, werden ihre Nationalratslisten im kommenden Monat im Rahmen eigener Veranstaltungen offiziell nominieren.

Susanne Vincenz-Stauffacher: Unsere St.Galler Ständerätin!

Nebst den anstehenden Nationalratswahlen im Herbst befindet sich die FDP des Kantons St.Gallen mit Susanne Vincenz-Stauffacher mitten im Wahlkampf um den freigewordenen Ständeratssitz.

Die amtierende Nationalrätin aus Abtwil blickte mit einer kurzen Bildstrecke auf bisher durchgeführte Veranstaltungen und Aktionen zurück und bedankte sich für den grossen Zuspruch, den sie in den vergangenen Monaten spüren durfte. Quer durch alle Regionen konnte sie unzählige Gespräche führen und neue Personen kennenlernen. Mit ihrer Tour durch den ganzen Kanton St.Gallen möchte sie den Puls der Bevölkerung fühlen, um dieser eine starke Stimme in Bern sein zu können.

In ihren Ausführungen betonte Susanne Vincenz-Stauffacher zudem: «Der Kanton St.Gallen braucht wieder eine ungeteilte Standesstimme, um in Bern gehört zu werden.» Auch thematisch positionierte sie sich klar und betonte insbesondere die grossen Herausforderungen im Sicherheitsbereich.

Susanne Vincenz-Stauffacher
Susanne Vincenz-Stauffacher

Mit Lösungen, Freude und Einsatz zum Wahlsieg

Die traditionell am Anfang gehaltene Rede des Kantonalparteipräsidenten Raphael Frei wurde an diesem Abend erst zum Abschluss gehalten. «Wir haben so eine starke Liste mit interessanten Persönlichkeiten, da wollte ich Sie nicht gleich zu Beginn mit meinen Ausführungen ermüden!», erklärte Frei mit einem Augenzwinkern.

In seinem Schlusswort betonte er sodann die Freude am derzeitigen Aufschwung der Partei und am grossen Einsatz der Mitglieder auf kommunaler, kantonaler und nationaler Ebene. Die FDP setze sich als einzige Partei lösungsorientiert für eine liberale Schweiz ein und habe konkrete Antworten auf die derzeit brandaktuellen Herausforderungen in der Sicherheits-, Energie-, Wirtschafts- und Sozialpolitik.

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