Thurgau

WITG untersucht Stahlseilnetze für den Einsatz in Fischfarmen

WITG untersucht Stahlseilnetze für den Einsatz in Fischfarmen
Fischfarmen vor der Küste Chiles
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Das Institut für Werkstoffsystemtechnik Thurgau hat gemeinsam mit der Romanshorner Geobrugg AG eine Studie zu den mechanischen Belastungen von Stahlseilnetzen in Fischfarmen erarbeitet. Untersucht wurden die Beanspruchungen unter realitätsnahen Strömungsbedingungen. Die Ergebnisse der Studie sind nun in einer internationalen Fachzeitschrift veröffentlicht worden.

Text: PD/stz.

Im Mittelpunkt der Untersuchung steht ein neu entwickeltes Simulationsmodell, mit dem sich die Kräfte analysieren lassen, die durch Wasserströmungen auf Gehege aus Stahlseilnetzen einwirken. Ziel war es, kritische Belastungszonen frühzeitig zu erkennen und damit einen Beitrag zur Sicherheit, Zuverlässigkeit und Nachhaltigkeit in der Aquakultur zu leisten.

Die Studie entstand in enger Zusammenarbeit mit dem langjährigen Forschungspartner Geobrugg AG. Das in Romanshorn ansässige Unternehmen entwickelt und produziert hochfeste Stahldrahtseilnetze, die unter anderem zum Schutz vor Naturgefahren wie Steinschlag, Erdrutsch, Murgang, Lawinen oder Küstenerosion eingesetzt werden.

Erstmals vorgestellt wurden die Studienergebnisse Ende 2024 am Global Congress on Manufacturing and Management in Bangkok. Die Veröffentlichung in der Fachzeitschrift «Journal of Physics» unterstreicht die wissenschaftliche Relevanz der Arbeit. «Wir sind stolz auf diesen Beitrag zur anwendungsorientierten Forschung aus dem Thurgau», hält das WITG fest.

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