TT-Aktionäre lehnen Übernahmeangebot von Cicor ab
Text: PD/stz.
Gegenstand der Versammlung war ausschliesslich die Genehmigung des am 25. November 2025 datierten Scheme of Arrangement gemäss Regel 2.7 des UK Takeover Code. Da die erforderliche Zustimmung ausblieb, wird die vorgeschlagene Akquisition mittels Scheme of Arrangement nicht weiterverfolgt.
Alexander Hagemann, CEO von Cicor,aus Bronschhofen, bedauert den Entscheid der Aktionäre. «Wir sind weiterhin der Ansicht, dass die beiden Unternehmen strategisch und finanziell sehr gut zueinander passen und dass die industrielle Logik eines Zusammenschlusses von Cicor und TT überzeugend ist. Ich freue mich, dass eine Mehrheit der TT-Aktionäre diese Auffassung teilt. Gleichzeitig waren wir stets transparent hinsichtlich der finanziellen Disziplin, die für die erfolgreiche Umsetzung der wertsteigernden M&A-Strategie von Cicor zentral ist.»
Infolge des Abbruchs der Akquisition werden Transaktionskosten in Höhe von rund fünf Millionen Franken, die aktiviert worden wären, in der Erfolgsrechnung 2025 als betriebliche Aufwendungen erfasst. Weitere rund zwei Millionen fallen als finanzielle Aufwendungen an. Diese Kosten betreffen hauptsächlich Beratungshonorare, regulatorische Genehmigungen sowie Brückenfinanzierungen.
Aufgrund dieses einmaligen negativen Effekts passt Cicor die Prognose für das Gesamtjahr 2025 an. Das ausgewiesene EBITDA wird neu in einer Bandbreite von 53 bis 57 Millionen Franken erwartet, nachdem zuvor 58 bis 62 Millionen prognostiziert worden waren. Bereinigt um einmalige Effekte von insgesamt zehn Millionen geht Cicor weiterhin von einem EBITDA zwischen 63 und 67 Millionen aus.