Appenzell Ausserrhoden

Tisca und SAK nehmen grösste Photovoltaikanlage im Kanton in Betrieb

Tisca und SAK nehmen grösste Photovoltaikanlage im Kanton in Betrieb
Adriano Tramèr, Ralph Egeter, und Stefano Garbin, SAK, Regierungsrat Dölf Biasotto, Nick, Matthias und Andreas Tischhauser, Tisca und Niklaus Reifler, SAK
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Die St.Gallisch-Appenzellische Kraftwerke AG hat zusammen mit der Tisca auf dem Dach des Textilunternehmens in Urnäsch eine weitere Photovoltaikanlage in Betrieb genommen. Es handelt sich aktuell um die grösste Anlage in Appenzell-Ausserrhoden.

Text: pd

Tisca hat einen Grossteil ihrer Dachflächen am Standort Urnäsch mit einer neuen Wärmedämmung und neuen Kiesschicht aufgewertet. Die neu sanierte Dachfläche bietet die ideale Grundlage für das Photovoltaik-Projekt. Dieses realisierte die SAK im Rahmen ihres Photovoltaik-Contracting-Angebots, welches Unternehmen ermöglicht, ohne Baukosten einen Beitrag zur Umsetzung der Energiestrategie 2050 leisten zu können. Die Tisca bezieht von der Photovoltaikanlage Solarstrom.

Die SAK hat in der Ostschweiz bereits über 40 grosse Photovoltaik-Projekte auf Gewerbe- und Industriedächern realisiert. Mit der Inbetriebnahme dieser grossen Photovoltaikanlage auf dem Tisca Gebäude und der Fassade in Urnäsch kam eine weitere Grossanlage dazu. Es ist die dritte grosse SAK Photovoltaikanlage bei der Firma Tisca und mit einer Fläche von 4'250 m² aktuell die grösste Photovoltaikanlage im Kanton Appenzell-Ausserrhoden.

Photovoltaik-Contracting für Gewerbe und Industrie

Der Bau der Photovoltaikanlage war für die Tisca kostenlos. Mittels Photovoltaik-Contracting für Gewerbe und Industrie können Immobilienbesitzer ohne Baukosten für die PV-Anlage einen Beitrag zu einer nachhaltigen und klimafreundlichen Zukunft leisten.

Ralph Egeter, Leiter Projektentwicklung SAK, erklärt: «Beim Photovoltaik-Contracting stellt ein Gewerbe- oder Industriegebäudebesitzer sein Dach für einen Photovoltaikausbau zur Verfügung. Planung, Bau und Unterhalt finanziert und verantwortet die SAK. Die Unternehmen können nach Abschluss des Projekts den von der Anlage zeitgleich produzierten Solarstrom im Eigenverbrauch zu einem Fixpreis im eigenen Unternehmen nutzen. Als Entschädigung für die Dachnutzung erhalten die Unternehmen je nach Anlagengrösse eine definierte Menge an Solarenergie zum Nulltarif. Mit diesem Engagement geben wir dem Gewerbe und der Industrie eine einfache und kostengünstige Gelegenheit, in die Energiezukunft Ostschweiz zu investieren.»

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SAK begleitet bei Eigenverbrauchsanalysen

Photovoltaikanlagen sind grundsätzlich nachhaltig und unterstützen die Energiestrategie des Bundes. Viele Industrie- und Gewerbebetriebe verbrauchen einen grossen Teil ihres Energiebedarfs während des Tages und können daher von einer hauseigenen Photovoltaikanlage profitieren.

Denn mit dem selbstproduzierten Strom kann ein beträchtlicher Anteil des Stromverbrauchs direkt vor Ort abgedeckt werden. Kombinieren Gewerbe- und Industriebetriebe Photovoltaikanlagen mit eigenen Ladestationen für Elektrofahrzeuge, kann der Eigenverbrauch noch weiter gesteigert werden. Für die die Tisca ist die Nutzung von Erneuerbaren Energien von hoher Priorität.

«Mit dieser neuen Anlage können wir aktuell rund 50 Prozent unseres Eigenbedarfs am Standort Urnäsch decken. Diesen Anteil versuchen wir laufend zu erhöhen, indem wir unseren aktuellen Lastgang dahingehend anpassen, dass wir möglichst viel Strom direkt von der Anlage auf unserem Dach beziehen können. Wir versuchen also, unseren Strombedarf möglichst optimal auf die Stromproduktion abzustimmen», erklärt Nick Tischhauser, Mitglied der Geschäftsleitung Tisca.

Die SAK begleitet Interessierte bei der Eigenverbrauchsanalyse, bei den Abklärungen der Rahmenbedingungen und übernimmt die Verantwortung über die Planung, den Bau, Betrieb und Unterhalt der Anlage für mindestens 25 Jahre.

Mehr Informationen zum Photovoltaik-Contracting der SAK unter: SAK Photovoltaikanlagen

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