Swissmechanic stellt Weichen für Verbandsfusion
Text: pd/stz.
An der Delegiertenversammlung vom 24. Oktober in Baden gab Swissmechanic grünes Licht für die weitere Konkretisierung eines gemeinsamen Verbands der Schweizer Tech-Industrie. Die Organisation vertritt mehr als 1300 Betriebe der Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie mit über 65’000 Beschäftigten, darunter 6000 Lernende.
«Gerade in einem anspruchsvollen internationalen Umfeld braucht die Industrie eine starke gemeinsame Stimme», sagt Swissmechanic-Präsident Nicola R. Tettamanti. Durch den Zusammenschluss sollen die Mitgliedfirmen bessere Leistungen erhalten und ihre Interessen gegenüber Politik und Öffentlichkeit wirkungsvoller vertreten können.
Berufsbildung bereits unter einem Dach
Swissmechanic und Swissmem hatten im Frühjahr 2026 beschlossen, ihre Kräfte zu bündeln. Seit Anfang Jahr führen sie ihre Aktivitäten in der nationalen beruflichen Grundbildung bereits gemeinsam unter dem Dach von Swissmem.
Der geplante Zusammenschluss soll die unterschiedlichen Netzwerke und Kompetenzen verbinden. Neben einem breiteren Dienstleistungsangebot streben die Verbände mehr politische Schlagkraft auf nationaler und regionaler Ebene an.
«Swissmem und Swissmechanic verbindet das gemeinsame Ziel, die Wettbewerbsfähigkeit unserer Unternehmen und den Werkplatz Schweiz zu stärken», sagt Swissmechanic-Direktor Erich Sannemann.
Definitiver Entscheid steht noch aus
Für die nächsten Schritte braucht es auch einen positiven Grundsatzentscheid von Swissmem. Zudem muss sichergestellt werden, dass die Fusion finanziell erfolgreich umgesetzt werden kann.
Der definitive Entscheid soll im Juni 2027 fallen. Bei einer Zustimmung ist vorgesehen, den Zusammenschluss rückwirkend auf den 1. Januar 2027 in Kraft zu setzen.
Die Delegierten bestätigten zudem Nicola R. Tettamanti als Präsidenten und wählten Pascal Degen zum neuen Vizepräsidenten. Der bisherige Vizepräsident Daniel Arn wurde für sein langjähriges Engagement in mehreren Verbandsgremien gewürdigt.