Start Summit 2026: St.Gallen wird zum Treffpunkt der internationalen Deep-Tech-Szene
Text: stz.
Wie bereits in den vergangenen Jahren wird St.Gallen im März 2026 zum Hotspot der europäischen Startup- und Technologieszene. Der von Studenten organisierte Start Summit gilt als Europas führende Early-Stage-Startup-Konferenz an der Schnittstelle von Unternehmertum und Technologie.
Erwartet werden über 7000 Teilnehmer aus der Schweiz, Deutschland und mindestens 30 weiteren europäischen Ländern. Auch Gäste aus Nord- und Südamerika sowie aus Asien haben ihr Kommen angekündigt.
Embrace New Horizons
Das Leitthema 2026 lautet «Embrace New Horizons». Im Fokus stehen Innovationen jenseits des aktuellen AI-Hypes sowie aufkommende Investitionstrends in Deep-Tech-Startups und andere zukunftsweisende Sektoren in Europa. Diskutiert wird unter anderem, welche Technologien und Geschäftsmodelle langfristig resilient bleiben, wie wissenschaftliche Exzellenz in skalierbare Unternehmen übersetzt werden kann und wie sich die Alpenregion im globalen Wettbewerb positioniert.
Ebenso beleuchtet der Summit die praktischen Herausforderungen beim Aufbau und bei der Skalierung von Startups – von der Seed-Phase bis zum Börsengang.
Neue Akzente: Alpenregion und Deep Tech
Ein zentrales Element des Start Summit 2026 ist der strategische Fokus auf die Alpenregion als Innovationsraum. Mit der neuen Alpine Area und der Alpine Stage wird die Region von Genf bis München als europäischer Innovationsmotor präsentiert. Im Zentrum stehen Deep Tech, Künstliche Intelligenz, Robotik und industrielle Innovation.
Die St.Galler Area bildet dabei einen integralen Bestandteil der Alpine Area und stärkt die Position von St.Gallen als aufstrebendes Startup-Hub. Während des Summits präsentiert der HSG Start Accelerator sein zweites Batch. Darüber hinaus bringt die Alpine Area Innovationsakteure und Ökosysteme aus der Schweiz, Liechtenstein, Baden-Württemberg und Bayern zusammen. In der Deep-Tech Area zeigen ausgewählte Startups Spitzentechnologien an der vordersten Front der europäischen Innovationsentwicklung.
Vier Bühnen, internationale Speaker
Der Start Summit 2026 verfügt über vier Hauptbühnen:
- Summit Stage mit hochkarätigen Referenten und grossen Diskussionen über Innovation, Technologie und Europas Zukunft
- Alpine Stage mit Fokus auf Deep Tech und die Innovationskraft der Alpenregion
- Builder Stage mit praxisnahen Einblicken in den Unternehmensaufbau von der Gründung bis zur Skalierung
- Pitching Stage, auf der Startups ihre Ideen Investoren und Partnern präsentieren
Zu den bestätigten Speakern zählen unter anderem Felix Ohswald, Verena Pausder, Thomas Clozel, Daniel W. Dippold, Helmut Schoenenberger, Melanie Gabriel, Dirk Hoerig, Simon Michel, Philipp Schröder, Péter Fankhauser und Dr. Robert Fink.
Pitching Competitions und Start Fair
Ein Höhepunkt sind die Pitching Competitions auf der Pitching Stage. Startups erhalten Bühnenzeit, Sichtbarkeit bei Investoren sowie Preisgelder von bis zu 40'000 Franken. Die Wettbewerbe decken Themen wie AI, Health-Tech und Sustainability ab. Bewerbungen sind bis 6. März 2026 möglich.
Beim Start Fair erhalten ausgewählte Early-Stage-Startups eigene Messestände, um sich Investoren, Partnern und anderen Gründern zu präsentieren. Auch hier endet die Bewerbungsfrist am 6. März 2026.
Workshops, Side Events und Food Festival
Während des Summits bieten Workshops vertiefte Einblicke in aktuelle Technologietrends und unternehmerische Fragestellungen. Ergänzt wird das Programm durch Side Events wie die Swisscom Venture Investor Night und das Start Forum.
Ein öffentlich zugängliches Food Festival ermöglicht auch Besuchern ohne Summit-Ticket, Teil der Atmosphäre zu werden und das internationale Flair des Events zu erleben.
Start Hack: 36 Stunden Innovation
Bereits am 18. März 2026 startet mit dem Start Hack ein 36-stündiger Hackathon. Studenten und junge Berufstätige entwickeln in Teams Lösungen für reale Herausforderungen, die von Partnern wie Syngenta, Belimo und Chain IQ gestellt werden. Der Kanton St.Gallen ist in Zusammenarbeit mit der OST als institutioneller Partner beteiligt. Rund 15 Mentoren begleiten die Teams, ergänzt durch Workshops etwa zum Thema Pitching.
Die besten Projekte werden am 20. März auf der Hauptbühne präsentiert. Damit bildet der Hackathon einen wettbewerbsorientierten und zugleich inspirierenden Auftakt zum Summit.