Stadler holt Lokomotivauftrag aus Italien
Text: pd/stz.
Mit der Bestellung setzt FS Logistix die Erneuerung seiner Flotte fort. Die Tochtergesellschaft Mercitalia Shunting & Terminal übernimmt Rangierdienstleistungen in Häfen, Terminals und Bahnhöfen. Sie verfügt über mehr als 200 eigene Lokomotiven und bietet auch Vermietungslösungen an. Die acht neuen Fahrzeuge sollen die Betriebsabläufe vereinfachen und die Zuverlässigkeit der Transporte erhöhen.
Mit und ohne Oberleitung unterwegs
Der Vorteil der Eurolight Dual liegt im Wechsel zwischen zwei Antriebsarten: Auf elektrifizierten Strecken nutzt sie die Oberleitung, auf Abschnitten ohne Stromversorgung den Dieselmotor. Damit können Lokwechsel entfallen. Die Achslast von 20 Tonnen ermöglicht den Einsatz auf Haupt- und Nebenstrecken.
Im elektrischen Betrieb lassen sich nach Angaben von Stadler Treibstoffverbrauch, Emissionen und Lärm reduzieren. Beim Bremsen kann die Lokomotive zudem Energie in die Oberleitung zurückspeisen. Die Sicherheitssysteme sind auf das italienische Bahnnetz abgestimmt.
«Die Lokomotive haben wir speziell für die Anforderungen des italienischen Marktes entwickelt», sagt Iñigo Parra, Leiter der Division Spanien bei Stadler.
Die Anschaffung gehört zu einem Gesamtinvestitionsprogramm von FS Logistix im Umfang von rund einer Milliarde Euro. Damit will das Unternehmen seine Logistik modernisieren und die Wettbewerbsfähigkeit des Schienenverkehrs gegenüber der Strasse stärken. Der Wert der Bestellung bei Stadler wird nicht genannt.
Stadler, FS Logistix mit Mercitalia Shunting & Terminal sowie Trenitalia präsentieren die neue Eurolight Dual am 22. September an der InnoTrans in Berlin gemeinsam der Fachöffentlichkeit.