Stadler investiert 25 Millionen in Kasachstan
Text: stz.
In der kasachischen Hauptstadt entstehen neue Werkstätten zum Schweissen und Lackieren von Aluminium-Wagenkästen. Nach Angaben von Stadler wird es die erste hochautomatisierte Produktionsstätte dieser Art in Zentralasien.
Der Ausbau geht mit zusätzlichen Stellen und einem Wissenstransfer einher. Stadler Kasachstan beschäftigt derzeit rund 650 Mitarbeiter. Weitere Fachkräfte werden schrittweise eingestellt und an europäischen Stadler-Standorten im Schweissen und Lackieren von Aluminium ausgebildet. Bereits zuvor wurden Mitarbeiter aus Kasachstan in der Schweiz und in Polen für verschiedene Montagearbeiten geschult.
Mit den neuen Anlagen will Stadler die lokale Wertschöpfung erhöhen, das Produktspektrum erweitern und Kasachstan stärker in seine globale Lieferkette einbinden. In Astana entstehen bereits heute unter anderem Drehgestelle, elektrische Ausrüstungen und Unterflurkomponenten.
Das Engagement ist langfristig angelegt: Für den Zeitraum von 2023 bis 2031 beziffert Stadler seine Gesamtinvestitionen in Kasachstan auf mindestens 29,5 Milliarden Tenge, umgerechnet rund 53 Millionen Franken. Eine Vereinbarung zur weiteren Entwicklung der Produktion wurde im November 2025 mit dem kasachischen Industrie- und Bauministerium unterzeichnet.