St.Gallen

Soplar baut 30 Stellen ab

Soplar baut 30 Stellen ab
Soplar entwickelt, baut und wartet Anlagen zur Herstellung von Kunststoffverpackungen
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Der Altstätter Maschinenbauer Soplar baut 30 von 139 Stellen ab. Der Entscheid ist nach Abschluss des Konsultationsverfahrens definitiv. Auslöser ist der rückläufige Bedarf der Vorarlberger Alpla-Gruppe, für die Soplar Verpackungsmaschinen produziert.

Text: stz.

Der Stellenabbau beim Rheintaler Kunststoffmaschinenbauer Soplar ist definitiv, berichtet das «St.Galler Tagblatt». Ende Mai hatte das Unternehmen aus Altstätten angekündigt, dass bis zu 33 Arbeitsplätze gefährdet sein könnten. Nach dem Abschluss des Konsultationsverfahrens steht nun fest: 30 Mitarbeiter verlieren ihre Stelle.

Hintergrund ist der rückläufige Bedarf bei der international tätigen Alpla-Gruppe mit Hauptsitz in Hard im Vorarlberg. Soplar produziert Verpackungsmaschinen für Alpla und bekommt die wirtschaftliche Entwicklung der grössten Kundin damit direkt zu spüren. Auch Alpla selbst hatte zuvor einen Stellenabbau angekündigt. Am Hauptsitz in Hard sollen bis Ende 2026 bis zu 155 Arbeitsplätze wegfallen.

Soplar wurde 1978 mit drei Mitarbeitern gegründet und zog 1980 nach Altstätten. Aus dem kleinen Maschinenbauer entwickelte sich ein spezialisierter Anbieter von Extrusionsblas- und Streckblasanlagen für Kunststoffverpackungen. Heute produziert und wartet Soplar Anlagen, mit denen weltweit Flaschen und Kanister für Lebensmittel, Kosmetik, Reinigungsprodukte, Öle und Schmierstoffe hergestellt werden.

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