In St.Margrethen entsteht ein neues Stück Dorfzentrum
Text: pd/stz.
Am Spatenstich nahmen Vertreter aus Gemeinde, Bauherrschaft, Planung und Bau sowie weitere Projektbeteiligte teil. Gemeindepräsident Armin Hanselmann hob die Bedeutung des Projekts für St.Margrethen und die Region hervor: «Das Projekt knüpft an die Geschichte des Areals als Ort der Begegnung an und entwickelt diese zeitgemäss weiter. Mit dem neuen Quartier stärken wir die Zentrumsfunktion von St.Margrethen, schaffen eine neue Aufenthaltsqualität und setzen einen weiteren wichtigen Impuls für die langfristige Entwicklung unseres Dorfzentrums.»
Das Areal Alp soll Wohnen, Arbeiten und Begegnung an zentraler Lage verbinden. Ergänzt wird das Angebot durch einen öffentlich zugänglichen Quartierplatz und Grünanlagen, die als Aufenthalts- und Begegnungsräume gestaltet werden. Damit soll nicht nur neuer Wohnraum entstehen, sondern auch ein lebendiger Ort, der den Bahnhofsplatz stärkt und das Zentrum von St.Margrethen aufwertet.
Ein prägendes Element bleibt der historische Güterschuppen. Er wird erhalten und künftig gastronomisch genutzt. Direkt angrenzend ist das Kompetenzzentrum des St.Galler Schreinerverbandes geplant. Diese publikumsorientierten Nutzungen sollen gemeinsam mit der sehr guten Anbindung an den öffentlichen Verkehr zur Belebung des Areals beitragen.
Für die St.Galler Pensionskasse ist das Areal Alp eine langfristige Investition in einen Standort mit Entwicklungspotenzial. «Als langfristig orientierte Investorin setzen wir gezielt auf Standorte mit nachhaltigem Entwicklungspotenzial und hoher Qualität. Immobilien wie das Areal Alp leisten einen wichtigen Beitrag zur Sicherung der Leistungen für unsere Versicherten. Das Projekt schafft an hervorragend erschlossener Lage ein vielfältiges Angebot für unterschiedliche Generationen und Lebenssituationen», sagte Mesut Schmid, Leiter Bereich Immobilien der sgpk.
Auch in ökologischer Hinsicht setzt das Projekt auf einen zeitgemässen Standard. Die Überbauung wird nach Minergie-Standard realisiert und nutzt erneuerbare Energien. Photovoltaikanlagen, Erdsonden sowie eine ressourcenschonende Materialisierung bilden die Grundlage des nachhaltigen Konzepts. Damit verbindet das Areal Alp städtebauliche Entwicklung, Energieeffizienz und langfristige Werthaltigkeit.
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Entwickelt wurde das Areal über mehrere Jahre durch die RLC Immoprojekt AG mit Sitz in Rheineck. Das Unternehmen erarbeitete die städtebauliche, architektonische und nutzungsbezogene Ausrichtung des Projekts. «Die Lage direkt beim Bahnhof und das heterogene Umfeld stellten hohe Anforderungen an die Entwicklung des Areals, boten aber zugleich grosses Potenzial. Unser Ziel war es, ein Quartier zu schaffen, das unterschiedliche Nutzungen sinnvoll verbindet und langfristig belebt bleibt», sagte Beat Vetterli, CEO von RLC Immoprojekt.
Die Bauarbeiten sind angelaufen. Der Bezug der ersten Mieteinheiten ist ab Herbst 2028 in Etappen vorgesehen. Die Fertigstellung des Gesamtprojekts ist bis Ende 2028 geplant.