Zuschauerrekord am Bergrennen Hemberg

Zuschauerrekord am Bergrennen Hemberg
Das Bergrennen Hemberg hat sich einmal mehr als Publikumsmagnet im Toggenburg erwiesen
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Das 13. Bergrennen Hemberg hat am Wochenende rund 9000 Besucher ins Toggenburg gelockt und einen neuen Teilnehmerrekord verzeichnet. 215 Fahrer gingen auf der 1,758 Kilometer langen Strecke von Schwandsbrugg nach Hemberg an den Start. Den Tagessieg holte sich wie im Vorjahr Robin Faustini.

Text: pd/stz.

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Bei sonnigem frühsommerlichem Wetter und angenehmen Temperaturen kamen am Wochenende knapp 9000 Besucher nach Hemberg. Damit verzeichnete der Anlass einen der stärksten Zuschauerzusprüche der vergangenen Jahre. Auch sportlich gab es eine neue Bestmarke: Mit 215 teilnehmenden Fahrern erreichte das Bergrennen Hemberg einen neuen Teilnehmerrekord.

Die Fahrer kämpften auf der 1,758 Kilometer langen Strecke von Schwandsbrugg nach Hemberg um Hundertstel, teils gar um Tausendstel Sekunden. Gefahren wurde auf einer Strecke mit 157 Metern Höhendifferenz. Die Rennen bildeten zugleich die ersten offiziellen Läufe der Schweizer Bergmeisterschaft 2026. Wie bereits im Vorjahr war auch der deutsche KW Berg-Cup wieder in Hemberg zu Gast.

Sportlich setzte sich Robin Faustini durch. Er siegte in seinem Nova NP01 EMAP Turbo mit einer schnellsten Laufzeit von 51,802 Sekunden und bestätigte damit seinen Erfolg aus dem Vorjahr. In der Wertung seiner beiden besten Rennläufe kam er auf 1:44,414 Minuten. Marcel Steiner belegte in seinem Nova Proto/Helftec-Honda HP012992 mit einer Gesamtzeit von 1:45,759 Minuten den zweiten Platz.

Auch der KW Berg-Cup sorgte für ein internationales Feld. 30 Fahrer aus Deutschland und Österreich waren im Toggenburg am Start. Schnellster KW-Berg-Cup-Fahrer war erneut der Österreicher Michael Ostermann auf Opel Kadett C. Sein schnellster Lauf betrug 1:01,97 Minuten, in der Wertung seiner beiden besten Läufe kam er auf 2:04,40 Minuten.

Das Rennwochenende verlief im Grossen und Ganzen reibungslos. An den beiden Renntagen herrschte eine familiäre und freudige Rennsport-Stimmung, auch die abendlichen Racing-Partys gingen ruhig über die Bühne. Überschattet wurde der Sonntag jedoch von einem Unfall kurz nach Mittag.

Ein Fahrer verlor auf der Rennstrecke die Kontrolle über sein Fahrzeug und prallte in die Abschrankung. Das Rennen musste für längere Zeit unterbrochen werden. Dank der sofortigen Hilfe der S+R-Staffel, der Streckenposten, der Feuerwehr Neckertal, der Rettung St.Gallen und der Kantonspolizei St.Gallen konnte der verunfallte Fahrer rasch und umsichtig aus dem Fahrzeug gerettet werden. Ein Rettungshelikopter der Rega brachte ihn zur genauen Untersuchung ins Spital. Nach der Unterbrechung wurde das Rennen am frühen Nachmittag fortgesetzt.

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Dass das Bergrennen Hemberg in diesem Jahr auf das erste Juni-Wochenende vorverlegt wurde, zahlte sich aus. Dadurch konnte eine erneute Terminkollision mit einem anderen Bergrennen verhindert werden. Dies trug laut OK wesentlich dazu bei, dass so viele Fahrer wie noch nie am Hemberg starteten.

«Das ist ein neuer Teilnehmerrekord, und mit knapp 9000 Besuchern haben wir so viele Gäste wie schon länger nicht mehr am Bergrennen Hemberg begrüsst», freut sich Co-OK-Präsident Werner Knaus. Auch Co-OK-Präsident Max Schrepfer zieht ein positives Fazit: «Die Rennen verliefen sportlich spannend. Dem verletzten Fahrer wünschen wir eine rasche und vollständige Genesung.»

Das Bergrennen Hemberg gehört zu den beliebtesten Motorsportanlässen der Region. Organisiert wird es vom gleichnamigen Verein und rund 400 Helfern aus der Region Toggenburg. Mehr als 200 heimische und internationale Fahrer nehmen jeweils die Strecke in Angriff. Der Anlass unterliegt dem Reglement von Autosport Schweiz sowie übergeordnet der FIA.

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