Bergrennen Hemberg eröffnet Schweizer Bergmeisterschaft
Das Bergrennen Hemberg eröffnet 2026 die Schweizer Bergmeisterschaft. Was bedeutet das für den Anlass?
WK: Für uns ist das eine grosse Freude. Der Hemberg ist ein toller Ort für den Saisonstart, weil hier die Nähe zum Sport, die Landschaft und die Begeisterung der Zuschauer auf eine einzigartige Weise zusammenkommen. Dass wir 2026 die Bergsaison eröffnen dürfen, macht den Anlass nochmals spezieller.
MS: Der Termin wurde mit dem Motorsportkalender sowie mit lokalen und regionalen Veranstaltungen abgestimmt. Das ist wichtig, denn ein solcher Anlass funktioniert nur, wenn viele Partner, Landbesitzer, Vereine, Helfer und Behörden mitziehen. Diese breite Verankerung macht Hemberg aus.
Was erwartet die Zuschauer am Rennwochenende konkret?
MS: Am Samstag, 6. Juni, stehen von 7 bis 18 Uhr die offiziellen Trainingsläufe auf dem Programm, am Sonntag, 7. Juni, folgen ebenfalls von 7 bis 18 Uhr die Rennläufe. Danach findet die Siegerehrung statt.
WK: Bis zu 200 Rennfahrzeuge kämpfen um die ersten Punkte der Schweizer Bergmeisterschaft. Dazu kommen ein attraktives Rahmenprogramm, die Festwirtschaft, das Fahrerlager und die Racing-Party mit Bars und kulinarischem Angebot.
Was macht den Reiz des Bergrennens Hemberg aus?
WK: Ich war schon als Schüler in den Achtzigern als Fan dabei. Das Rennen ist ein einzigartiger Mix aus Adrenalin, Nähe zum Sport und Begeisterung. In Hemberg steht man nicht irgendwo weit weg vom Geschehen. Man spürt die Motoren, trifft Fahrer und Teams, kommt ins Gespräch und erlebt Motorsport direkt.
MS: Für mich ist es jedes Jahr auch ein Highlight zu sehen, wie über 300 Helfer aus der Region mit anpacken. Ohne sie wäre ein Anlass dieser Grösse nicht möglich. Diese Energie wollen wir weitertragen, für Fahrer, Fans, Sponsoren und Familien.
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Die Strecke ist kurz, aber anspruchsvoll. Was macht sie aus?
MS: Sie misst 1758 Meter und weist 157 Höhenmeter auf. Das klingt auf dem Papier überschaubar, ist aber fahrerisch sehr anspruchsvoll. Die Piloten müssen vom Start weg konzentriert sein, weil auf dieser Distanz jeder Fehler zählt.
Und wie familienfreundlich ist der Anlass?
WK: Sehr. Hemberg ist längst nicht nur ein Treffpunkt für eingefleischte Motorsportfans. Es ist ein Anlass für Familien, Unternehmen, Vereine und die ganze Region. Kinder unter zwölf Jahren erleben das Bergrennen gratis, Jugendliche profitieren von reduzierten Preisen.
Zum Schluss: Worauf freuen Sie sich am meisten?
WK: Auf den Moment, wenn Hemberg am Rennwochenende erwacht. Die ersten Motoren, die Besucher, die Teams, die Helfer, die Stimmung im Dorf … grandios!
MS: Und wenn Fahrer, Zuschauer, Sponsoren, Helfer und die Bevölkerung am Ende sagen, dass es ein starkes Bergrennen war, dann haben wir unser Ziel erreicht.
Text: Stephan Ziegler
Bild: zVg