Ostschweizer Allianz verkürzt Weg zur Reha
Text: pd/stz.
Der Übergang vom Spital in eine Rehabilitationsklinik erfordert medizinische Abklärungen, administrative Arbeit und eine Kostengutsprache der Versicherung. Genau hier setzt «CuraPlus» an: Verbindliche Kriterien und klar definierte Abläufe sollen die Zusammenarbeit vereinfachen und Verzögerungen vermeiden.
Das gemeinsame Projekt von Swica, HOCH Health Ostschweiz und der Klinikgruppe Valens startete im Sommer 2026 als Pilotversuch. Nach Angaben der Partner hat sich das Modell mittlerweile etabliert.
Schneller Klarheit für Patienten
Im Zentrum steht ein vereinfachter Kostengutsprache-Prozess. Er soll ermöglichen, Patienten schneller und verbindlicher für eine stationäre Rehabilitation anzumelden. «Unser Ziel ist klar: Sie sollen zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein», sagt Michael Brändle, Klinikdirektor und Chefarzt bei HOCH Health Ostschweiz.
Auch für die Klinikgruppe Valens steht die Verlässlichkeit im Vordergrund. «Im Krankheitsfall brauchen Menschen rasch Klarheit und eine verlässliche Perspektive», sagt CEO Till Hornung. Der Abbau administrativer Hürden erleichtere den Zugang zur passenden Rehabilitation und ermögliche eine nahtlose Weiterbehandlung.
Zusammenarbeit soll Kosten senken
Die Partner erwarten, dass weniger Unsicherheiten und Wartezeiten auch die Behandlungskosten reduzieren. Davon sollen letztlich die Prämienzahler profitieren. Konkrete Zahlen zu Einsparungen oder verkürzten Wartezeiten nennen sie bislang nicht.
«Mit CuraPlus bündeln wir die Stärken von Versicherer, Akutspital und Reha-Klinik», sagt Daniel Rochat, Leiter Leistungen & Medizin bei Swica. Die Kooperation soll zeigen, wie verbindliche Absprachen zwischen den Beteiligten die Versorgung einfacher und effizienter machen können.