Ostschweiz sucht ihre Chancenmacher
Text: pd/stz.
Für Menschen mit Beeinträchtigungen bleibt der Weg in den ersten Arbeitsmarkt oft steinig. Gleichzeitig entgehen Unternehmen dadurch wertvolle Fähigkeiten und Fachkräftepotenziale. Die Auszeichnung «Berufliche Integration» würdigt Betriebe, die diese Hürden abbauen und zeigen, wie berufliche Eingliederung im Alltag gelingt.
Gesucht sind Unternehmen aus dem ersten Arbeitsmarkt im Grossraum Ostschweiz, die sich nachweislich für eine inklusive Arbeitsumgebung oder die berufliche Grundbildung von Menschen mit Beeinträchtigungen einsetzen. Im Fokus stehen Arbeitgeber, die Arbeitsplätze erhalten, neue Möglichkeiten schaffen und Menschen eine berufliche Perspektive bieten.
Engagement mit Wirkung
Von gelungener Integration profitieren auch die Betriebe: Sie fördert die Vielfalt, stärkt soziale Kompetenzen und wirkt sich positiv auf das Arbeitsklima aus. Die Auszeichnung soll dieses Engagement sichtbar machen und weitere Unternehmen ermutigen, bisher ungenutzte Potenziale zu erschliessen.
Der Preis ging aus dem früheren «Forum Integration» hervor. Seit 2025 wird er als eigenständige Plattform weitergeführt, um die Leistungen der Arbeitgeber gezielter in die Öffentlichkeit zu tragen.
Als Wanderpreis erhält der ausgezeichnete Betrieb eine markante Nagelfluh-Skulptur, die zwei Jahre im Unternehmen verbleibt. Dazu kommen mediale Präsenz und Zusatzleistungen im Wert von 5000 Franken. Diese lassen sich nach den Bedürfnissen des Betriebs einsetzen, etwa für ergonomische Arbeitsplatzberatungen oder Teamanlässe.
Nominationen bis Ende Februar
Fachorganisationen, Partner und Unternehmen können ab sofort geeignete Betriebe vorschlagen. Auch Eigenbewerbungen sind möglich. Die Frist läuft bis Ende Februar 2027.
Kriterien, Informationen zum Auswahlverfahren und das Bewerbungsformular stehen unter www.auszeichnungberuflicheintegration.ch bereit.