St.Gallen

OST prüft Biodiversität als Immobilienvorteil

OST prüft Biodiversität als Immobilienvorteil
Christoph Küffer, Professor für Siedlungsökologie an der OST
Lesezeit: 2 Minuten

Naturnahe Gärten, begrünte Fassaden und entsiegelte Flächen könnten künftig auch am Immobilienmarkt stärker zählen. Eine Vorstudie der OST – Ostschweizer Fachhochschule untersucht gemeinsam mit Minergie, wie sich Biodiversität bei Wohnliegenschaften bewerten und mit Gebäudelabels oder Finanzierungsanreizen verknüpfen lässt.

Text: pd/stz.

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Grünräume im Wohnumfeld können Immobilienpreise positiv beeinflussen

Ein direkter Preiseffekt biodiversitätsfreundlicher Grundstücke ist jedoch noch nicht belegt. Auch fehlt bislang ein breit etabliertes, einfach anwendbares Bewertungssystem für Biodiversität bei privaten Wohngebäuden.

«Biodiversität ist heute noch kein eigenständiger Marktstandard, sie kann aber zu einem Differenzierungsmerkmal werden», sagt Sabrina Graf, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Finance und Law. Banken, Gebäudelabels und Immobilienunternehmen könnten frühzeitig Kompetenzen aufbauen und neue Angebote entwickeln.

Als nächsten Schritt empfiehlt die Vorstudie einen marktfähigen Bewertungsansatz, der bestehende Instrumente zusammenführt. Verständliche Nachweise sollen Eigentümer bei der Planung unterstützen und könnten künftig auch in Zertifizierungs- und Finanzierungsprozessen eingesetzt werden.

Weitere Informationen: Biodiversität bei Wohngebäuden

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